MAGNESIUM

Frauen haben einen erhöhten Bedarf

Wird die Pille als Verhütungsmittel eingesetzt, bewirkt diese eine erhöhte Ausscheidung von Magnesium. Auch bedingt durch die Menstruation und dem bei vielen Frauen vorangehenden prämenstruellen Syndrom besteht bei ihnen ein erhöhter Bedarf an Magnesium.

Frauen sollten nicht nur während der Schwangerschaft und Stillzeit Magnesium einnehmen, sondern auch, wenn sie die Pille zur Verhütung einsetzen oder unter starken prämenstruellen Beschwerden leiden.

Schwangere sollten um die 310 Milligramm, Stillende um die 390 Milligramm Magnesium täglich zu sich nehmen. In den letzten Monaten der Schwangerschaft wird Magnesium oft auch vom Gynäkologen verschrieben, um vorzeitige Wehen zu hemmen. Bei Sportlern, bei denen viel Magnesium durch den Schweiß verloren geht, Diabetikern, die über den Urin vermehrt Magnesium ausscheiden, und älteren Menschen, die häufig nicht genug trinken, kann ein erhöhter Magnesiumbedarf bestehen.

Magnesium ist ein essentieller Mineralstoff. Er sollte jedoch möglichst im natürlichen Verbund (nicht als chemisches Produkt) mit allen anderen Mineralien und Spurenelementen dem Körper zugeführt werden. Nur so kann das Magnesium vollständig verwertet werden und dem Körper den größtmöglichen Nutzen gewährleisten.


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