War was mit dem Kaffee oder hat´s andere Gründe?
Ach menno... ich bin total aufgewühlt. Das schlimme ist, es fült sich fast wieder so an, wie zu der Zeit, als es mit der Deprission besonders schlimm war. Dieses Gefühl will ich aber nicht mehr haben.
Grund heute: Meine beste Freundin. Wir sind jetzt 25 Jahre eng befreundet. Sie kommt aus einer ziemlich kaputten Familie und ich (meine Familie) waren für sie das, was ihre nicht war. Schlimm wurde es, als ich mit 20 mit meinem 1. Mann zusammen kam, sie hat dann fast 2 Jahre nicht mir geredet. Dann war alles gut (Aussprache etc....>) Als die Trennung war, war sie für mich da, mehr als man erwarten konnte. Dann kam ich mit meinem Schtzi zusammen, das Gleiche wieder... Monate keinen Kontakt. Nur kurz dazu...sie hat wohl angst mich zu verlieren (ihre quasi Familie), dass, wenn sie das Gefühl hat in Stich gelassen zu werden, sich aus selbstschutz von mir abwendet. Mittlerweile habe ich jedes Mal angst sie zu verlieren, wenn zwischen uns irgendwas nicht stimmt. Jetzt hab ich angst, wenn ich schwanger bin, dass es wieder so wird. Zumal sie nichts mit Babys anfangen kann und sich ständig über Mütter aus dem Freundeskreis beschwerrt. Meine Verlustangst und Angst vor ihrer Reaktion ist so groß, dass ich mir schon manchmal wünsche nicht schwanger zu sein. Das hat nichts mit meinem eigenen Wunsch zu tun, mehr mit der Angst vor der Auseinandersetzung. Eins ist klar, sie wird sich nicht für mich freuen.

In der Therapie bin ich an dem Thema dran und ich übe mich darin zu sagen, ich bin erwachsen, ich will und muss mein eigenes Leben leben und ich muss meine Entscheidungen selbst treffen...aber die Angst ist noch so groß.
Ich hoffe, ihr habt mich verstanden, denn das Thema ist kompliziert und ich bin derzeit bei meiner dritten Therapie, um an diesem Thema zu arbeiten.
LG Nicole