Hallo,
tut mir echt Leid, das ihr euch nicht einig seid, ich weiß wie das ist, wenn man Kiwu hat, aber der Partner nicht.

Zu deiner Frage, wirkliche Tipps habe ich nicht, ich kann aber auch seine Gründe nicht wirklich nachvollziehen. Ich bin indem Punkt halt etwas pragmatischer

. Ich sehe das so, dass immer was passieren kann, es kann ein Unfall passieren, es kann eine schlimme Krankheit kommen.... Das mit der Harnröhre ist grade bei Jungen recht häufig und in den meisten Fällen lässt sich das ja auch chirugisch gut korrigieren. Ich hatte auf der Kinderstation viele solche kleinen Patienten

Die Epilepsie ist natürlich wieder eine andere Sache, da weiß ich nicht, wie ihr damit umgeht. (Ist denn eindeutig bekannt, woher die Epiliepsie kommt?)
Bei uns sind ähnliche Krankheitsgeschichten, trotzdem würde ich nicht auf ein 2. und vielleicht mal ein 3. Kind verzichten wollen. Es ist ja nun nichts, was sich nicht korrigieren lässt, oder mit was man nicht leben kann: Und ich finde auch, die Freude die wir mit Felix haben, überwiegt deutlich, als das die kleinen ,,Krankheiten" (ich weiß nicht wie ich das richtig nennen soll) unser Glück überschatten.
Der andere Punkt ist, das dein Mann äußerte, er hat Angst, das er durch diese Krankheiten weniger von dir hat. Ich denke auch ein völlig gesundes 2. Kind wird viel Zeit in Anspruch nehmen, aber man kann sich doch kleine Oasen schaffen, indem man einfach nur ein Paar ist. Da reicht es meiner Meinung nach schon mal, wenn man sich bewusst Zeit zum Reden nimmt (abends, wenn Krümel im Bett ist).
Vielleicht könnt ihr mal eine Pro- und Kontra-Liste machen? Und schön die Freuden, die ein Kind mit sich bringt, aufzählen
Ich drücke dir die Daumen!
