Autor Thema: Einleitung am ET  (Gelesen 1823 mal)

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Offline Kaysa

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Einleitung am ET
« am: 18. September 2014, 13:46:10 »
Hallo Mädels,

habe eben erfahren, dass meine Plazenta verkalkt ist (wegen ss Diabetes) und die Geburt deshalb am ET (übermorgen) eingeleitet werden soll.

Es ist meine erste Geburt, der Muttermund ist noch zu und die Kleine wiegt ca. 3.300g.

Jetzt bin ich natürlich aufgeregt und frage mich wie lange das dauert und ob es sehr schmerzhaft wird.
Ich weiß... eine pauschale Antwort gibt es nicht, aber eventuell hat jemand Erfahrungen mit einer Einleitung bei geschlossenem Muttermund?
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Offline Pedi

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Antw:Einleitung am ET
« Antwort #1 am: 18. September 2014, 15:14:00 »
Hallo,

ach das mit der Zeitangabe ist immer super schwierig. Es hängt immer davon ab wie bereit das Kind ist schon auszuziehen :) Es gibt Einleitungen die ziehen sich bis zu 5 Tage hin und andere wirken innerhalb von ein paar Stunden. Wenn man schon einen Geburtsreifen befund hat geht es natürlich schneller, denn oft brauchen die Kinder nur einen kleinen Anstupser. Das der Mumu zu ist, ist jetzt nicht tragisch und verzögert auch keine Geburt. Entscheidend ist halt der geburtsreife Befund. Wenn der noch nicht da ist wird es eher etwas länger dauern.

Alles Gute für die Geburt :)
 




*Unser Sternenmädchen wurde am 24.02.14 in der 19. SSW still geboren.Wir werden dich nicht vergessen!


Offline Kaysa

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Antw:Einleitung am ET
« Antwort #2 am: 19. September 2014, 11:37:08 »
Danke für deine Antwort Pedi! :)

Ich war eben nochmal bei der FÄ und habe die Einweisung fürs KH bekommen, da hat sie nochmal geschaut und jetzt GMH quasi weg und Mumu mit etwas Drücken fingerkuppendurchlässig. Juhu!
Sie sagte ich solle heute auf jeden Fall noch mal einen längeren Spaziergang machen, sobald mein Mann von der Arbeit kommt mache ich das mit ihm.
Die Ärztin sagte noch, ich solle mich mal darauf einstellen, dass es länger dauert, damit ich entspannt bin und falls es dann doch fix geht... um so besser :)
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Offline Kaysa

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Antw:Einleitung am ET
« Antwort #3 am: 20. September 2014, 13:10:37 »
Kurze Zwischenmeldung;
Ich habe nun einen Ballon-Katheter am Muttermund gelegt bekommen, der mit 80ml Wasser gefüllt wurde und helfen soll den Muttermund zu weiten/ die Wehen anzuregen.
Hatte vorher noch nie etwas davon gehört und auch jetzt wo ich hier liege und schon 1-2 Wehen veratmen musste, habe ich über Google recht wenig Erfahrungen dazu gefunden.
Kann auf jeden Fall schon mal sagen, dass das Legen des Katheters gar nicht schmerzhaft, nicht mal groß unangenehm war.
Jetzt bin ich nur mal gespannt, was das CTG heute Abend sagt.
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Offline Kaysa

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Antw:Einleitung am ET
« Antwort #4 am: 29. Dezember 2014, 19:21:43 »
So, der Vollständigkeit halber, falls es mal in Zukunft jemandem weiterhilft;

Eingeleitet wurde ab 20.9.
Geboren wurde die Maus am 23.9. um 21:50 Uhr mit 4000g.
Die Wehen begannen am 21.9. spät abends, waren aber erst ab 23.9. früh morgens muttermundwirksam.
Da sich das Ganze so ewig gezogen hat, habe ich eine PDA bekommen, die auch dringend nötig war, ich war körperlich schon sehr angeschlagen.
Ich bin sehr stolz, dass wir trotz allem noch. spontan entbinden konnten.

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Offline Frau B.

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Antw:Einleitung am ET
« Antwort #5 am: 29. Dezember 2014, 20:41:56 »
Danke fürs hochschieben, passt grad zu mir ;)

Alles Gute für dich und deine Maus :)



Offline Kaysa

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Antw:Einleitung am ET
« Antwort #6 am: 30. Dezember 2014, 19:22:22 »
Falls du Fragen hast, helfe ich gerne weiter :)

Was ja viele so kurz vor der Entbindung immer beschäftigt;
Der Schleimpfopf ging ca. 24 Stunden vor der Entbindung ab und die Fruchtblase wurde am Tag der Geburt gegen Mittag von der Hebamme geöffnet (tat nicht weh, das Öffnen).

Ansonsten drücke ich dir die Daumen für eine schnelle und komplikationslose Geburt!
Der beste Tipp der mir für die Einleitung gegeben wurde war von meiner Frauenärtin "Bloß nicht ungeduldig werden, so eine Einleitung kann auch mal ein paar Tage dauern."
So war es dann auch und dadurch, dass ich mich darauf eingestellt hatte ging das auch ganz gut.
Die Hebammen haben mich dann auch für meine Geduld gelobt, viele schreien wohl schon nach einem KS, wenn sich nach 24 Stunden noch nichts getan hat.
Aber ich muss sagen, klar tut so eine spontane Geburt weh, aber trotzdem war es das Schönste was ich je erlebt habe.
Der Moment, als die Kleine draußen war und dann nach kurzer Beatmung den ersten Quäker von sich gegeben hat, werde ich nie vergessen.
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