ich hatte bei der geburt ne PDA- und gehöre zu denen die das vorher nie in erwägung gezogen hätten, weil ich zu viel Angst vor den Risiken hatte.
ich hatte keinen eigenen Wehen, so das 24 stunden nach Blasensprung eingeleitet wurde. Mit tabletten und ich musste drei schlucken bevor sie Wirkung zeigten. (Also auch keinen normalen wehen, man sagte mir eigenen wehen seien besser erträglich für den Körper als "künstliche-hab aber noch keine Vergleichsmöglichkeit)
Anfangs ging das gut, und wanne und Athmen haben die ersten Stunden das ganze recht entspannt angehen lassen. Irgendwann, gab es aber keine wehen pausen mehr und ich hab bei jedem wehenhöhepunkt gebrochen, recht schnell war ich dann bei brechen-dämmern-brechen -dämmern. In dem moment bot man mir dann die pda an. und ich hab wohl zugestimmt, oder mein mann, ich war nur bedingt ansprechbar alternative wäre ks gewesen.
setzen hab ich wenig erinnerungen dran, ich weiß das sich ein großer schwall fruchtwasser auf den Arzt ergoß, als er mich in die richtige position zog (also vor mir saß) und ich die ganze zeit damit beschäftigt war zu stammeln wie leid mir das täte

danach hab ich geschlafen, drei stunden, mit dem beruhigenden gefühl einen knopf in der hand zu halten, der nachspritzt (natürlich mit sperre gegen überdosierung)
meine erinnerung setzt wieder ein als die Presswehen kamen, durch das schlafen war das ganze etwas verrutscht und als die pda rausging, hatte ich zunächt nur in einer seite wieder gefühl, die andere seite war noch taub. das war sehr strange, halbseitige wehen.
mich hat die pda vor dem kaiserschnit bewahrt, und mir dien nötige ruhe verschafft die ich nach der entkräftung im wehensturm brauchte um den rest der geburt gut zu schaffen. daher bin ich sehr dankbar.
der rest verlief dann prima, komplikationslose press-phase, kind geboren und keine nenneswerten verletzungen bei mir.
für diese geburt hoffe ich auf eigene wehen und dass ich dann keine pda brauche, weil es eben nur natürliche wehen sind, auf die mein körper sich einstellen kann. ich sehe den auslöser für die wehenstörung und die dadurch notwenidig werdene pda ganz klar in der hochdosierten einleitung. (die natürlich auch notwendig war).
Bis zu diesem krampfhaften wehensturm muß ich sagen waren die wehen aber auch gut erträglich, was mir geholfen hat war der satz meiner hebi, "mit den wehen, nicht dagegen an stemmen" viel wehenarbeit findet eben auch in der haltung statt.
edit: ich finde es aber auch wichtig das in solchen threads drauf hingewiesen wird, das ne pda keine kopfschmerztablette ist. wenn man sie braucht ist sie rettend, aber ich kann mich nicht erinnern im kkh über risiken aufgeklärt worden zu sein. klar hab ich den zettel unterschreiben, aber das war zu einem zeitpunkt, wo ich eigendlich nicht mehr geschäffts und entscheidungsfähig war.
PDA. wird oft als weg zur schmerzfreien geburt verkauft, ohne drauf hinzuweisen, wie es den normalen geburtsverlauf stören kann. das vielleicht ein kind nicht mit der glocke/Zange hätte geholt werden müssen, wenn die mutter mit ihren wehen hätte arbeiten können, statt sie weg gedämpft zu bekommen.
ähnlich wie ein ks, toll ist wenn er med. notwendig ist, aber ein unnötiges risiko wenn er gemacht wird weil die mami angst vor der geburt hat. Hier feheln den werdnen Müttern oft viele infos.