Hallo!
Ich habe mich eben erst neu eingeloggt in dieses forum und dein Bericht gelesen.
Im September bekomme ich mein drittes Kind.
Letztes Jahr habe ich meine Mutter verloren, sie war sehr Krank, sie hatte probleme mit Lunge und Herz.
Einen Vater habe ich auch keinen mehr, auch keine Geschwister.
Ich kann deinen Kummer sehr gut verstehen.
Dieses Gefühl alles alleine meistern zu müssen hatte ich auch.
Ich habe mich nicht wirklich von meiner Ma verabschieden können und hatte das Gefühl vieles nicht gesagt oder getan zu haben, aber ich denke das ist immer so.
Das erste halbe Jahr ist das schlimmste gewesen, getröstet habe ich mich mit Büchern von Raymond Moody und Elisabeth Kübler-Ross, es geht darin um das Leben nach dem Tod, beides sind oder waren Mediziner.
Also ich bin keine Eso-Tante oder so, aber diese Bücher haben mir Kraft gegeben.
Der Glaube das nach dem Tod nicht das aus der Seele sondern ein weiter existieren ist tröstet.
Ich sage zu meinen Kindern immer das die Oma sie sieht wenn sie möchte und das wir die traurigen sind weil wir sie nicht sehen können.
Und ganz ehrlich, das glaube ich auch.
Wenn dein Kind da ist wird es dich trösten auf eine art, es bringt Lebensfreude für dich mit und hält dich auf Trab, vielleicht wirst du dinge erkennen die dein Junge von seiner Oma (so ist das bei meinen) hat, eigenarten, muttermale etc.
Du darfst weinen und traurig sein, deinem Kind wird es nicht schaden.
Viele machen schlimme dinge mit in der Schwangerschaft und bekommen glückliche gesunde Babys.
Ich wünsche dir das du alles gut überstehst.