Hallochen,
habe vier Katzen (Freigänger) und drei Hunde. Dazu noch Meerschweinchen und Fische und im Garten kommen die Wildtiere bis an die Terassentür (Rehe und Co.)
Außerdem arbeite ich seit Jahren in einer Tierarztpraxis und war während meiner Ausbildung zur Tierheilpraktikerin viel in Pferdeställen unterwegs.
Da ich Seife und Co überhaupt nicht gut vertrage, wasche ich meine Hände nur wenn es wirklich nötig ist und nicht nach jedem einzelnen Streichler. Und ich bin so aufgewachsen, daß ich das Obst im Garten direkt vom Strauch gefuttert habe, ohne waschen.
UND: Ich bin immernoch Toxo negativ. Ist also wohl doch nicht so leicht sich anzustecken. Wer nimmt den auch Kot oder kotbeschmutze Finger in den Mund?

Katzen weggeben, ignorieren oder aus dem Schlafzimmer aussperren kannst du machen. Wenn du das Risiko eingehen willst, daß sie dir zukünftig auf die Küche kackt oder in den DVD-Player pieselt.
Auch das Katzenklo kann man reinigen. Sich danach gründlich die Hände zu waschen sollte ja wohl selbstverständlich sein.
Meine Hunde sind nicht so groß, daß sie bis an meinen Bauch hüpfen könnten. Aber grundsätzlich sollte ein Hund nicht hochspringen dürfen. Ist besser wenn man das nicht einreißen lässt. Auch wenn die Hunde es nicht böse meinen.
Ich denke nicht, daß eine Katze auf dem Bauch dem Kind schadet. Aber ich schütze meinen Bauch seit ich SS bin auch reflexartig.
Wenn wir abends den Kater der Eltern versorgen gehen (sind das halbe Jahr in den Tropen) schläft der immer auf meinem Bauch solange wir da sind.
Ich habe festgestellt, daß sich das Baby schon meldet wenn ihm was nicht passt.
Kurz und gut. Höre auf deinen Bauch, was deinen Bauchschutz betrifft und lass ansonsten die ganz normale Hygiene walten. Der Rest ist nicht so wild wie immer getan wird.
Da wird unglaublich viel Panik verbreitet.
Da würde ich mir lieber mehr Gedanken darum machen wie das mit den großen Hunden und dem Kind später läuft. Es gibt keinen Welpenschutz wie man das so meint.
Das Kind steht einfach in der Rangordnung weit unter den Hunden (aus Hundesicht), wird aber trotzdem vom Chef bevorzugt.
Da sollte man behutsam vorgehen um Mißverständnissen vorzubeugen.
Meine Hebi ist selbst Hund und Katzenhalterin. Sie hat mir vorgeschlagen das erste Tuch in das das Kind gewickelt wird so versifft wie es ist mitzunehmen und den Hunden zu geben. So können sie sich in aller Ruhe und auf Hundeart mit dem neuen Geruch auseinandersetzen.
Aber sag mal....wäre es nicht wichtiger, daß du dich versicherst. Falls bei der Geburt oder mit dem Kind was ist? Das erscheint mir als das größere Risiko.
Gruß
chris