Hallo,
also ich bin zurück vom Arbeitsamt, die Dame dort war sehr nett.
Folgende Info habe ich jetzt:
Es ist mir generell freigestellt, ob ich gegen die Kündigung vorgehe - das Arbeitslosengeld vom Arbeitsamt würde mir auf jeden Fall zu stehen - bis Anfang des Mutterschutzes - dann bekomme ich Elterngeld und nach der Elternzeit dann ggf den Rest des Arbeitslosengeldes. Das ist erstmal eine gute Nachricht, denn ich dachte ich hätte gar kein Anspruch unter diesen Bedingungen.
Die Dame meinte auch es wird schwer, in der Schwangerschaft Arbeit zu finden, aber wir versuchen es trotzdem - ich hab gesagt, dass ich auch, wenn ich gar nichts finde, einen 400 Euro-Job machen würde bis zum Mutterschutz.
Da muss ich jetzt schauen.
Bzgl meines Arbeitgebers: Dem habe ich jetzt erstmal geschrieben, dass ich schwanger bin und das seine Kündigung ggf hinfällig ist. Das ich mich am Dienstag nochmal mit meinem Anwalt unterhalte und er dann von meinem Anwalt hören wird. Die Situatuion ist schwierig hier zu erklären, denn mein Chef ist klamm und hat die letzten Monate kein Gehalt oder nur sporadisch bezahlt - daher kam es auch zum Streit und letztendlich dann auch zur Kündigung seinerseits (nachdem mein Anwalt ihm eine Frist gesetzt hat, die offenen knapp 3000 Euro endlich mal an mich zu zahlen). Daher muss ich jetzt erstmal mit meinem Anwalt reden, was wir machen - gehen wir gegen die Kündigung vor, muss er weiter zahlen - zumindest 6 Wochen für den Fall das ich nicht mehr arbeiten gehen kann (wegen den Arbeitsbedingungen - sprich Stress und Druck durch ihn etc) - dann bekäme ich Lohnfortzahlung von der Krankenkasse (gleiche Höhe wie das Arbeitslosengeld). Aber das ist dann mit viel Stress verbunden, ich weiss nicht, was ich machen soll....
LG Anke