Hallo,
diese Ängste kenne ich zu gut. Hab die Borderline-Persönlichkeitsstörung und musste sehr lange Antidepressiva nehmen. Bin in abulanter Therapie 2 mal die Woche.
Aber irgendwie gehts mir viel besser seit ich diesen Kinderwunsch habe.
Ich mach mir schon einen Kopf was passiert wenn ich wieder nen Anfall hab und alles um mich herrum hasse. Aber ich denke grade für meinen Kind werde ich das alles im Griff bekommen. Es ist auf jedenfall wichtig das ihr nach eurer Entlassung weiter Thera macht.
Ein Kind im leben verändert einiges. Ich bin zwar noch nicht schwanger, aber schon alleine der Gedanke macht mich glücklich, so glücklich das ich seit dem wir üben kein Antidepressiva mehr nehme und außer das ich wie immer diese Stimmungsschwankungen habe und ab und zu meinen Freund sage das ich ihn hasse (aber er weiß das es nicht so ist und das es nur grade der Moment ist daher versucht er so gut es geht solche ausbrüche zu ignorieren) gehts eigentlich viel besser.
Ich cutte nicht mehr, habe nichtmal das Verlangen danach!
Ich schaff es endlich meinen Haushalt halbwegs zu regeln und bin hab auch so viel stabiler geworden.
Vererblich könnte es sein, jedoch ist es kein Muss. Denke bei jeder psychischen Störung ist auch der Lebensweg mitentscheident.
Und fall irgendwann dann mal gemerkt wird "da stimmt was nicht" direkt hilfe einschalten. Es ist nicht schlimm für ein Kind wenn es in Thera geht, schlimmer ist es wenn es Jahrelang nicht behandelt wird und es dadurch immer schlimmer wird.
Denke ihr beiden werdet es bestimmt super meistern
Immerhin macht ihr euch ja jetzt schon solche Gedanken und das zeigt ja das ihr versuchen wollt alles richtig zu machen.