huhu
ich verstehe deine situation sehr gut, ich weiß auch nicht wie das bei mir mit 20 gewesen wäre, aber ich hätte mich auf meine eltern verlassen können, die hätten mir geholfen, dass ich eine ausbildung oder ein studium hätt machen können, ich weiß nicht wie das mit deinen eltern ist.
Also ein Kind groß ziehen geht auch ohne Vater, vor allem weil er unterhaltspflichtig ist, und du als alleinstehende schon einiges an finanzieller unterstützung erhlaten kannst. Also die finanzielle seite sollte nicht das Problem sein.
Das Du Angst hast wie das mit einem Knd wird, wie du damit umzugehen hast und wie zu erziehen, ich glaub die Ängste haben wir alle, aber ich glaube da wächst man einfach rein, und man macht es instinktiv richtig, schließlich sitzt das doch bei uns frauen in den genen ein KInd groß zu ziehen, und vielleicht hilft dir ja deine mama, die dir einfach alles mal zeigt, und dich unterstützt, musst halt vorher mal mit ihr reden.
Abtreiben ist so ne Sache, also das könnt ich mit meinem Gewissen nicht vereinbaren, aber das muss jeder für sich selbst wissen, ich stelle es mir einfach sehr hart vor.
Unser Baby ist auch sagen wir mal so ein Unfall, aber nach den ersten 3 Schocktagen, haben wir uns gesagt, wir halten zusammen udn wir schaffen das. Und seitdem ist die Freude da und die wächst jeden tag.
Ein Gefühl für dein Baby, und da sind wir mal beim hereinwachsen in die situation, bekommst erst im Laufe der Schwangerschaft, in den ersten Wochen ist es vom Gefühl was anderes, man empfindet von Woche zu Woche mehr für das Kind, zumindest geht es mir so.
Das Kind zur Adoption freigeben, ist ne Möglichkeit, hat in meinen Augen auch nix mit Rabenmutter zu tun, allerdings sollte auch der Schritt gut überlegt sein. 1. man gibt sein Kind weg, und auch das stelle ich mir nicht einfach vor, 2. innerhalb der ersten 6 Monate kann es auch dazu kommen, dass du dich doch umentscheidest, und du kannst dein kind zurücknehmen, womit du aber den glücklichen neuen eltern auch kummer bereitest 3. das kind wird früher oder später erfahren das es adoptiert ist udn sich zu 60% auf die Suche nach dir machen, und dich dann fragen warum? wieso? weshalb? und grade dies stell ich mir auch super hart vor, vor allem wenn dann alte wunden aufgerissen werden.
ProFamilia, da war ich selbst nicht, aber in einer anderen Beratungsstelle, aber wenn ich mir vorstelle ich hätte mich für ne adoption oder ne abtreibung entschieden, dann hätt ich mich da gar nicht gut aufgehoben gefühlt. Ich weiß jetzt was ich bzw. wir fürs Kind beantragen können, aber große beratung war das nicht, die hätt mir auch den flyer so mitgeben können und ich hätt genauso viel davon gehabt.
Die Entscheidung kann dir niemand abnehmen, die musst du alleine treffen. Versuch ein paar Tage abzuschalten, udn dann überlegst du dir mit welcher der 3 Optionen du am besten leben kannst, udn wenn dich dann entschieden hast, redest du mit deinen eltern udn fragst, ob sie dir helfen.
Z.B. wenn du dich für Kind und ZUkunft mit Kind entschieden hast, frag deinen Eltern direkt ob sie dir bei der Vesorgung und ERziehung helfen, weil du dich so unsicher fühlst, und wenn du studierst (vielleicht machst ein studium in deiner stadt oder per fernstudium) ob sie sich dann um das kind kümmern in der zeit.
Im schlimmsten Fall verlierst du einfach nur 3 Jahre für dei karriere, was doch nicht schlimm ist, dann fängst halt erst mit 24 an zu studieren, und das ist auch nicht die welt, du bist doch noch jung.
also klär erstmal für dich was du willst, udn dann such dir entsprechend hilfe, und lass dir nix einreden von wegen rabenmutter oder so, es geht um dein leben und nicht um das leben von den anderen.
und deinem ex würd ich es sagen wenn die ersten 12 wochen rum sind. denn vor vollendete tatsachen würd ich ihn nicht stellen (so im 9. Monat), aber ich würd auch solange noch warten, nicht das er dich unter druck setzt und dich zur abtreibung zwingen will (alles schon im bekanntenkreis gehabt).
Liebe GRüße
Nicole