Autor Thema: NFM Ja oder nein?  (Gelesen 5676 mal)

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Offline Mela

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NFM Ja oder nein?
« am: 26. Juli 2012, 13:52:05 »
Huhu,

mir stellt dich aktuell die Frage, ob ich eine Nackenfaltenmessung machen lasse oder nicht.

Meine FÄ hat Urlaub und ich müsste dann dafür in der 12. oder 13. SSW zur Vertretung. Ich weiß allerdings auch gar nicht, ob meine FÄ das anbietet. Wäre also nicht so wild.

Nun ist es so, dass ich das Kind nehme wie es ist und eigentlich gemeint habe, ich brauche die Untersuchung daher nicht.
ABER...ist es nicht trotzdem gut, wenn man so früh schon erfährt, dass etwas nicht stimmen könnte? Damit man sich darauf vorbereiten kann?
Wie zuverlässig ist die Untersuchung eigentlich?

Ich bin noch nicht sicher, ob ich es machen möchte oder nicht. Ein eindeutiger Punkt, der mich zum Ja tendieren lässt, ist einfach die tatsache, dass ich so nur ca. 2 statt 4 Wochen bis zum nächsten US waren müsste und direkt nach den kritischen 12 Wochen wüsste, ob aalles ok ist.  ::)^^

Was meint ihr?

LG
Mela
« Letzte Änderung: 26. Juli 2012, 16:21:23 von Mela »

Offline Mieze2909

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Antw:NMF Ja oder nein?
« Antwort #1 am: 26. Juli 2012, 13:57:29 »
mela also ich habe heute den termin. ganz ehrlich ich weiß nicht wozu das gut sein soll ich habe einige male gelesen das es zeigen soll das alles ok ist aber dann der verdacht aufkam wegen trisomie 21 und das kind kam gesund zur welt. und andersrum halt auch.

wenn du es wissen willst das alles ok ist lass es machen, aber wenn du keine lust auf schlechte nachrichten hast lass es sein. ich kann dir dazu nichts genaues raten.

mach einfach das was dir dein herz sagt.

und ganz bestimmt ist alles I.O. :)

Offline Elliot

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Antw:NMF Ja oder nein?
« Antwort #2 am: 26. Juli 2012, 14:20:54 »
Ich lasse keine speziellen Untersuchungen machen, auch keine NFM (mit Bluttest). Allerdings meine meine Ärztin, dass es halt Fälle gibt, wo durch nen normalen Ultraschall für Ärzte schon etwas komisch aussieht und sie wollte von mir wissen, ob ich in dem Fall wissen wollen würde, wenn sie irgendeinen Verdacht hat.

Zweiteres habe ich bejaht, wenn ihr allein vom Bild irgendwas sehr spanisch vorkommt, oder sehr extrem wirkt, möchte ich das natürlich schon wissen, aber extra testen und auswerten lasse ich nix, eben weil es schon vorkam dass bei der NFM alles ok war und kranke Kinder zur Welt kamen und es gab eben auch auffällige Werte, wo man sich ewig verrückt gemacht hat und letztlich waren die Kinder kerngesund.

Ich würde in keinem Fall abtreiben lassen und hier wäre auch ein krankes Kind willkommen (auch wenn ich nicht abstreite, dass sowas mit Sicherheit hart sein kann und auch jeden verstehe, der das nicht möchte).

Meine alte Ärztin hat damals zu mir gesagt "was würden sie tun, wenn sie wüssten ihr Kind kommt krank zur Welt?", als ich darauf geantwortet habe "gar nix" hat sie gesagt "dann lassen wir die Untersuchungen" :)

rinchen

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Antw:NMF Ja oder nein?
« Antwort #3 am: 26. Juli 2012, 14:38:48 »


Meine alte Ärztin hat damals zu mir gesagt "was würden sie tun, wenn sie wüssten ihr Kind kommt krank zur Welt?", als ich darauf geantwortet habe "gar nix" hat sie gesagt "dann lassen wir die Untersuchungen" :)

So reagiert meine Ärztin auch immer - das hat sie beim letzten Mal auch zu mir gesagt
darum werde ich auch nichts weiteres untersuchen lassen
ok geb zu is auch noch bissel früh bei mir Gedanken darüber zu machen  :-\ aber trotzdem bin ich  mir schon sicher

Offline piper-81

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« Antwort #4 am: 26. Juli 2012, 14:57:40 »
Huhu Mela  :)

Wir haben die NFM nicht gemacht, da Sie unser Meinung viel zu ungenau ist und wenn man dann ein schlechtes Ergebnis bekommt, hat man entweder die Wahl, völlig verunsichert zu
bleiben oder eben eine FWU zu machen und die würde ich nicht machen lassen, weils mir zu riskant wäre....
Somit würde dann in diesem Fall die ganze Schwangerschaft die Unsicherheit bestehen bleiben....
Nein dann lieber gar nicht testen....
Die NFM liefert ja auch nur eine Wahrscheinlichkeit. Selbst wenn bei diesem US herauskommt, dass ein erhöhtes Risiko besteht, heißt das noch lange nicht dass das Kind behindert sein wird. Eine genaues Ergebnis kann nur eine Fruchtwasseruntersuchung bieten und bei dieser wäre mir in jedem Fall die Gefahr einer Fehlgeburt zu hoch.

Offline Mela

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« Antwort #5 am: 26. Juli 2012, 16:28:47 »
Ok, ich seh schon, ihr seid grundsätzlich meiner Ansicht, dass es eigentlich unnötig ist, wenn man eh nichts unternehmen will. Gut. :)

Bei mir wäre es auch so, dass nichts weiter passieren würde, wenn der Wert auffällig wäre. Außer einem Punkt: Ich würde mich belesen und zusehen, dass ich meinem Zwerg, falls er mit einer Besonderheit auf die Welt kommt, so gut es geht gerecht werde.
Und da ist die Überlegung entstanden, es evt. doch machen zu lassen.

Sicherlich wäre es irgendwo ein doofes Gefühl, wenn der Wert auffällig wäre. Andererseits würde es mich wohl nicht so sehr aus der Bahn werfen. Ich nehme an ich wäre zwar nicht glücklich darüber, aber auch nicht am Boden zerstört. Wenn es so sein sollte, dann wäre es halt so. Eine Fruchtwasseruntersuchung würde ich auch nicht machen. 1% FG-Risiko ist mir bei weitem noch zu hoch.

Mein Freund meint, ich soll die Untersuchung auf jeden Fall machen. Auf die Frage wieso kam aber nur, damit es wieder ein Bild gibt.  ::) (Ok, verlockende Vorstellung, klar...^^)

Ich weiß nicht, ich bin total zwiegespalten. Ich glaub ich muss mir mal ne Pro- und Contra-Liste machen und gucken was überwiegt.  8)

Offline MissD

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« Antwort #6 am: 26. Juli 2012, 16:49:11 »
Was genau wird bei dieser Untersuchung gemacht?

Ich denke nicht, dass ich Zusatzuntersuchungen machen lassen werde. Wie Elliot schon sagte, nur für den Fall, dass beim normalen Ultraschall schon etwas komisch ist und ein Verdacht besteht. Aber wenn dort alles in Ordnung ist, sehe ich da auch keine Notwendigkeit, mich unnötig verrückt zu machen.

Zum Thema Abtreibung:
Bitte erschlagt mich nicht, aber ich GLAUBE, ich würde abtreiben, wenn mein Kind nicht gesund wär. Ich GLAUBE es. 100%ig kann ich das natürlich nicht sagen, da ich nicht in dieser Situation bin.
Natürlich, auch behinderte Kinder haben ein Recht auf Leben. Aber möchten sie das auch? Ja, es ist dreist von mir, diese Entscheidung dem Kind abzunehmen und für das Kind zu entscheiden, dass es dieses Leben nicht möchte. Ich weiß das. Aber die eine Seite meines Herzens denkt "wieso sollte ich dem armen Kleinen Lebewesen das Leben so schwer machen" und machen wir uns nichts vor; einfach ist das Leben für einen behinderten Menschen nicht.. und für ein Kind schon gar nicht. Die andere Seite meines Herzens denkt natürlich "Dies ist mein Kind und ich liebe es, weil es genau so ist wie es ist und ich werde Himmel und Hölle in Bewegung setzen, damit es leben darf"...

Ich weiß es einfach nicht... ich tendiere einfach mehr zu einer Abtreibung dann...  :-\

Offline piper-81

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« Antwort #7 am: 26. Juli 2012, 16:56:05 »
@miss: Ich finde deine Entscheidung nicht "zum erschlagen". Ich finde es auch wirklich eine schwere Entscheidung. Man kann niemanden vorwerfen, dass man sich ein behindertes Kind nicht zutraut. Ich wüsste auch nicht zu 100% ob ich es behalten würde, eben weil wie du auch sagst, "es ist für das Kind ja auch kein tolles Leben" (je nach Behinderung natürlich!!!).

Ich hoffe ich komme nie in eine solche Situation  und die, die es schon waren oder sind, denen wünsche ich einfach nur viel Kraft um solch eine Entscheidung zu treffen!  :-[

Offline MissD

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« Antwort #8 am: 26. Juli 2012, 16:59:49 »
Um mich selbst geht es dabei gar nicht. Ich traue mir das zu; darum geht es nicht.

Und ja, natürlich kommt es ganz auf die Behinderung an.
Wovon ich spreche sind Behinderungen, die das Kind geistig absolut einschränken... es quasi nicht selbständig Denken oder Handeln kann.

Offline Mela

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« Antwort #9 am: 26. Juli 2012, 17:40:53 »
zum Thema Abtreibung: Das käme für mich eigentlich nur dann ansatzweise infrage, wenn man mit 100%ig sagen kann, dass mein Kind nicht lebensfähig ist und nur geboren würde, um sich zu quälen. Alles womit das Kind trotzdem Aussicht auf ein schönes Leben hat, wäre ok für mich. Ich hoffe man versteht, was ich sagen will. :) ich denke z.B., dass Menschen mit Trisomie 21 durchaus glücklich sind. Sie kennen es nicht anders und ich denke sie wären nicht meist so frühlich und liebenswert, wenn es ihnen schlecht ginge. :)

Aber ganz klar: Jede Frau muss für sich entscheiden, ob sie ein behindertes Kind austragen kann/will.

@ MissD: So wie ich das verstehe wird im US die Transparenz der Nackenfalte gemessen. Und da gibt es wohl Normwertze und wenn die ergebnisse der Untersuchung stark davon abweichen, dann kann das darauf hindeuten, dass Trisomie 21 vorliegt.
Korrigiert mich, wenn das falsch ist. ^^

Ach ja, @ all: Stimmt es, dass man diese Untersuchung vorzugsweise um SSw 12+0 - 13+0 herum macht?
« Letzte Änderung: 26. Juli 2012, 18:11:25 von Mela »

Offline MissD

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« Antwort #10 am: 26. Juli 2012, 17:45:56 »
Achso. Also kann die Ärztin das quasi mal eben so nebenher mitmachen, wenn sie sowieso einen Ultraschall macht? Hmmm... Also ist diese Untersuchung nicht irgendwie belastend für das Kind oder für mich.

Ich glaube sogar, dass meine Ärztin irgend so etwas beim letzten Mal sagte. Sie sagte etwas wie "beim nächsten Mal machen wir dann einen Ultraschall und dann wird nochmal alles gemessen, um Krankheiten auszuschließen"... So etwas in der Art war das. Vielleicht meinte sie damit ja diese Untersuchung?

Ich habe da jetzt nicht weiter nachgefragt, weil das so im Gehen gesagt wurde und bis dahin ja auch noch 4 lange Wochen Zeit ist.

Hmmmm ... wenn sie das meinte und das so lapidar dahersagte, verstehe ich das irgendwie so, dass so eine Untersuchung mittlerweile Routine ist und dazugehört? Oder sehe ich das jetzt komplett falsch?

Offline Sonnenkind

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« Antwort #11 am: 26. Juli 2012, 17:55:24 »
Also auch wir haben uns gegen die NFM entschieden. Da diese Untersuchung nur eine Wahrscheinlichkeitsberevhnung ist, die u.a. auch das Alter der Eltern und Vorerkrankungen in der Familie mit einbezieht, was bei uns beides die WK positiv beeinflussen würde und ich mit dem Risiko einer weiterführenden Fruchtwasseruntersuchung nicht leben könnte und selbst diese keine 100% Gewissheit gibt, haben wir diese Entscheidung getroffen. Hinzu kommt, dass wir dafür 200 Euro hätten zahlen sollen. Klar, für die Gesundheit meines Kindes ist mir nichts zu teuer, aber für eine Wahrscheinlichkeitsrechnung?
Wir haben eine pro/Contra liste gemacht und am Ende hatten wir einfach kaum Punkte, die dafür gesprochen hätten

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« Antwort #12 am: 26. Juli 2012, 22:18:17 »
hallo,

wir haben es bei der ersten nicht machen lassen und jetzt auch nicht. letzendlich wird bei mir am montag nun dafür das ich mich gegen die NFM entschieden habe ein bluttest gemacht, den die KK wiederum bezahlt. der bluttest gehört mit zu diesem triple test.... das ergibt auch ein ergebnis dies bezüglich, aber eben nicht zu 100% weiss nicht mehr wie viel % sie meinte.... dieser bluttest ist eben für die, die sich gegen die NFM entscheiden. also wozu soviel geld bezahlen. wir haben kein risiko in der familie oder das ähnliches in der familie vorkommt, ich bin noch keine 35 etc. dazu habe ich oft gehört das die ergebnisse ungenau sind. für mich ergibt das keinen sinn, aber das sieht natürlich jeder anders. wir wollen es eben auch gar nicht wissen, wenn es so ist dann ist es so.

Offline Mela

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« Antwort #13 am: 27. Juli 2012, 08:53:48 »
@ MissD: Ich denke schon, dass das recht einfach nebenbei gemacht wird. Allerdings muss man es eben zahlen. Schaden dürfte es dem Zwerg aber nicht.

Also ich hab mich jetzt dagegen entschieden.
Ich habe mich noch etwas belesen und 30% der Fören mit Downsyndrom sollen diese auffällige Nackenfalte ja gar nicht haben. Und andersrum haben auch eine Menge "gesunde" Föten sie dafür. Also für soein unsicheres Ergebnis ist mir das Geld (soll hier 150€ kosten) echt zu schade.  ::)

Zumal ich, wie Juli, auch keinerlei Risikofaktoren habe. Ich bin 24. Oder zählt das Alter des Kindsvaters auch mit? der ist 40...aber auch bei ihm gibts keine Auffälligkeiten in der familie, soweit wir wissen. Außer so manchen Zwillingspärchen, aber das ist bei uns ja nicht der Fall. *g*

Offline Mieze2909

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« Antwort #14 am: 27. Juli 2012, 12:05:54 »
wie ihr müßt dafür zahlen? also ich habe nichts bezahlt.

bei mir wurde nichts festgestellt *freu*

Offline Mela

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« Antwort #15 am: 27. Juli 2012, 12:10:20 »
Ja, man sagte mir das sei keine Kassenleistung. 90€ die NFM und nochmal ca. 50€ die Blutabnahme.  :o

Hey super! :) Das ist doch schonmal sehr beruhigend.

Offline Mieze2909

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« Antwort #16 am: 27. Juli 2012, 17:54:30 »
das ist ja mal krass. bei welcher KK bist du? welches bundesland?

ich bin froh das alles ok ist und ich dafür nichts bezahlen musste. und auf der suche nach der falte habe ich soooo vieles vom minibär gesehen *träum*

Offline Würmle+Jonas

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« Antwort #17 am: 27. Juli 2012, 18:50:44 »
Huhu....  :)


Wir haben s bei Jonas nicht machen lassen und wir machen s auch diesmal nicht !
Man macht sich blos kirre anstatt die Schwangerschaft zu geniessen....
.....in ganz vielen Fällen die ich "kenne" war alle Sorge nachher völlig unbegründet !
Es ist wie schon jemand geschrieben hat blos ne wahrscheinlichkeitsrechnung....alles kann, nix muss !

WinterMami

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« Antwort #18 am: 27. Juli 2012, 19:52:44 »
würmle+jonas herzlichen Gkückwunsch zur ss  ;D wie geil is das denn :D

zum thema  ;D

ich habe es bei beiden nicht machen lassen, damals bei jaly war ich schon in der 16. woche und jetzt sollte ich 150€ zahlen...
und ganz ehrlich man könnte doch eh nix dran ändern wenn die messung auffällig wäre :-\ aber es muss jeder selbst entscheiden ;)

Offline gänseblümchen

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« Antwort #19 am: 27. Juli 2012, 20:44:40 »
ich habe es bei beiden machen lassen und würde es auch immer wieder machen, auch wenn es keinen 100%igen verlass gibt.
wegen kosten, ich habe 70€ gezahlt für US und bluttest, das ist von fa. zu fa. unterschiedlich. meine freundin musste in der gleichen stadt 120€ zahlen.

meine fa. meinte es sei zwar nicht nötig und es würde auch keinen anlass dazu geben (alter,etc.) wir haben uns einfach dafür entschieden.
auch wenn etwas dabei rausgekommen wäre, hätte ich noch weitere untersuchungen machen lassen, mich aber nicht gegen das kind entschieden, aber ich persönlich finde, dass man sich im fall der fälle besser darauf einstellen kann.
irgendwie war es einfach beruhigend für mich, vielleicht aber auch einfach, da ich mich in der 1.ss mit toxoplasmose infiziert hatte und deshalb unter ständiger kontrolle stand und jedesmal angst hatte, dass irgendetwas nicht in ordnung ist.

Offline Mela

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« Antwort #20 am: 28. Juli 2012, 09:45:36 »
@ Mieze: Ich bin bei der TK in Niedersachsen. Aber der FA meinte, das sei einfach generell keine Kassenleistung. *hm* Vielleicht kann das ein FA umgehen, indem er quasi einen Verdachtsfall draus macht?
Normal zahlt die KK ja auch nur 3 Mal US in der SS. Und die meisten FÄ schallen jedes Mal. ^^ Wobei ich nicht weiß, ob die das einfach kurz auf ihre Kappe machen.

@ Würmle: Stimmt, für soeine Wahrscheinlichkeitsrechnung geb ich auch keine 150€ aus. Ich denke aber, wenns kostenlos gewesen wäre, hätte ichs mitgenommen. Zumal ich es halt nicht als Weltuntergang sehe, wenn mein Kind das Downsyndrom hätte. So werde ich jetzt einfach einen US zahlen, weil ich halt um 13+0 gern einen hätte. :)

@ Winter: Ne, stimmt, man könnte es nicht ändern. Man könnte halt nur eine Entscheidung treffen. Aber wenn diese Entscheidung schon steht und man sich kompromisslos für das Kind entschieden hat, ist es wirklich höchstens dafür gut, dass man sich bei einem auffälligen Wert mit dem Gedanken anfreunden kann.

@ gänseblümchen: Toxoplasmose, oh weia...ist aber alles gut gegangen, ja?

Offline Chaotin

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« Antwort #21 am: 28. Juli 2012, 20:48:47 »
Mieze, wie ich lese hast du dich ja bereits entschieden :-*

Ich habe die nfm bei allen 3 Schwangerschaften machen lassen. Es ist Fluch und Segen zugleich.
In der ersten ss war die nfm super, nur hat die Ärztin was anderes an meinem Babys festgestellt. Haette ich den Termin nicht zur nfm gehabt, haette ich erst deutlich später, in der 17. Sw erfahren, dass mein Baby nicht lebensfähig ist.
In der zweiten ss war die nfm total unauffällig und mit Bluttest hatte ich eine wahrscheinlichkeit ein Kind mit t21 zu bekommen bei 1:20000.
In der dritten und letzten ss war der Bluttest nicht machbar wegen der zwillingsschwangerschaft. Beide Babys hatten eine Grenzwertige nackenfalte, bei meiner Tochter hatte ich die Wahrscheinlichkeit von 1:900 und bei meinem Sohn 1:1700.
Es waren für uns harte Wochen, Angst, Verzweiflung, Ohnmacht machten sich breit, fuellten uns aust...bis zuletzt, bis die Babys auf der Welt waren und die Ärztin mir am Bett gleich beim schlüpfen sagt: es schaut alles gut aus. Was habe ich diesen Satz herbeigesehnt.
Eine fu birgt Risiko, und sollte nicht gemacht werden, wenn man bereit ist auch ein krankes Kind willkommen zu heissen. Mir wurde von einer fu abgeraten, obwohl dann auch t18 im Raum stand, da es gerade bei Zwillingen doppelt so riskant ist.
Wir hatten ab der 14. Ssw Angst, richtige Angst um die Babys, um unsere kleine Familie. Wir haben auch an unsere große Tochter gedacht und die Wochen vergingen mit Zweifel, Angst, herzschmerz, Ohnmacht.
Wie gesagt... Es ist Segen und Fluch zugleich.
Wäre ich mit einem Kind schwanger gewesen, so denke ich, hätte ICH eine fu machen lassen.

Micaaaaa

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Antw:NFM Ja oder nein?
« Antwort #22 am: 30. Juli 2012, 12:25:54 »
Zum Thema Abtreibung:
Bitte erschlagt mich nicht, aber ich GLAUBE, ich würde abtreiben, wenn mein Kind nicht gesund wär. Ich GLAUBE es. 100%ig kann ich das natürlich nicht sagen, da ich nicht in dieser Situation bin.
Natürlich, auch behinderte Kinder haben ein Recht auf Leben. Aber möchten sie das auch? Ja, es ist dreist von mir, diese Entscheidung dem Kind abzunehmen und für das Kind zu entscheiden, dass es dieses Leben nicht möchte. Ich weiß das. Aber die eine Seite meines Herzens denkt "wieso sollte ich dem armen Kleinen Lebewesen das Leben so schwer machen" und machen wir uns nichts vor; einfach ist das Leben für einen behinderten Menschen nicht.. und für ein Kind schon gar nicht. Die andere Seite meines Herzens denkt natürlich "Dies ist mein Kind und ich liebe es, weil es genau so ist wie es ist und ich werde Himmel und Hölle in Bewegung setzen, damit es leben darf"...

Ich weiß es einfach nicht... ich tendiere einfach mehr zu einer Abtreibung dann...  :-\

Hey,

bis zum ersten Teil deines Beitrags hab ich zustimmend genickt. Ich persönlich sehe das ganz anders und würde mein evtl behindertes Kind nicht abtreiben, aber wenn jemand weiß, dass er sich sein Leben mit einem behinderten Kind nicht vorstellen kann ist diese Untersuchung sinnvoll und sollte dann gemacht werden.

Der Zweite Teil
"Aber die eine Seite meines Herzens denkt "wieso sollte ich dem armen Kleinen Lebewesen das Leben so schwer machen" und machen wir uns nichts vor; einfach ist das Leben für einen behinderten Menschen nicht.. und für ein Kind schon gar nicht."
Sorry, aber hast du eine umfangreiche Behinderung? Kein Mensch kann sich anmaßen zu behaupten, das Leben dieses oder jenen Menschens wäre schwer oder oder schwer zu ertragen. Es ist halt nur anders. Man kann hier generell nicht alle über einen Kamm scheren aber ein Mensch mit Trisomie 21 hat ein Chromosom dreifach, und diese Tatsache allein führt nicht dazu, dass sein Leben schwer ist!

Sonst an die TE: Ergibt die Untersuchung lediglich eine Wahrscheinlichkeit. Es werden sogenannte Softmarker gesucht, die auf eine Veränderung hinweisen KÖNNEN!
Wenn deine Entscheidung sowieso pro Kind ausfällt, dann erspar dir die Wahrscheinlich-falsch-Unsicherheit und heiße dein Kind so willkommen:)


Micaaaaa

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Antw:NFM Ja oder nein?
« Antwort #23 am: 30. Juli 2012, 12:31:39 »
Ach ja,
üblicherweise wird die NFM im Rahmen des Tripletests gemacht. Die NFM allein ist so gut wie garnicht aussagekräftig. Anhand der anderen Untersuchungen im Trippeltest (u.a.) auch Blutabnahme wird ein gesamter Risikowert ermittelt, der die Wahrscheinlichkeit für das Vorliegen BESTIMMTER Störungen angibt. Im Blut werden verschiedene Hormonwerte ermittelt, die ebenfalls Softmarker sind.

Und genau, sie wird zwischen der 11 und der 13 SSW durchgeführt, vorher und nachher kann sie gemacht werden, verliert aber deutlich an Aussagekraft.

Offline Aki

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  • EO-Bettina
Antw:NFM Ja oder nein?
« Antwort #24 am: 30. Juli 2012, 12:36:17 »
Ich hab sie bei der ersten Schwangerschaft auf Wunsch des Vaters machen lassen. Würde ich nicht wieder tun und hab ich bei den drei weiteren Schwangerschaften auch nicht gemacht.

Da Abtreibung in keinem Fall für uns in Frage gekommen wäre, war es sinnfrei, weil alles mögliche an Behinderungen, Beeinträchtigungen normalerweise im Lauf der Schwangerschaft auffallen, also im späteren Schwangerschaftsverlauf und dann kann man immer noch Vorsorge tragen im Sinne von richtige Klinik etc. aussuchen.


 

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