EMBRYOPATHIE

bezeichnet den Sammelbegriff für angeborene Erbkrankheiten oder Fehlbildungen.
Eine embryopathische Untersuchung wird vom Frauenarzt vorgenommen.

Ursachen einer Embryopathie können sein:

  • Zu den bekanntesten Ursachen von Embryopathien gehören Infektionserkrankungen während der Frühschwangerschaft.
    Hierzu gehören die Röteln, Ringelröteln, Listeriose, Toxoplasmose und Zytomegalie. Auch Embryopathien durch Herpes simplex und Epstein-Barr-Virus-Infektionen sind beschrieben, aber sehr selten.
  • Eine weitere große Gruppe von Auslösern von Embryopathien sind Medikamente, Chemikalien und Genussmittel (Fetales Alkoholsyndrom).
  • Auch mütterliche Faktoren wie das Alter, Gewicht, Ernährung, eigene Erkrankungen wie Diabetes mellitus, Schilddrüsenfunktionsstörungen, Phenylketonurie oder Herzfehler erhöhen das Risiko für Embryopathien.
  • Schließlich kann auch Ionisierende Strahlung (Röntgenstrahlung, Höhenstrahlung, Strahlung von radioaktiven Stoffen) - neben dem genetischen Risiko der Schädigung der Erbinformation in den Keimdrüsen - den sich entwickelnden Organismus schädigen und zu Fehlbildungen führen.
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