Autor Thema: Unser Weg  (Gelesen 22811 mal)

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Offline Amselmädchen

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Unser Weg
« am: 05. Mai 2014, 15:52:12 »
Hallo meine Lieben,

mein Mann und ich zermatern uns seit Tagen die köpfe, warum wir vor 6 Fehlgeburten eine normale Schwangerschaft hatten. Wir überlegen, was damals anders war. Ja, wir haben auch gelesen, dass es sein kann, dass sich der Körper auch einfach verändert hat. Aber ich bin auf eine interessante Sache gestoßen.
Damals, als ich schwanger wurde (ungeplant), habe ich über längere Zeit größere Mengen an Kortison gespritzt bekommen (aufgrund einer anderern Krankheit). Als wir dann erfuhren, dass ich schwanger bin (6. SSW), haben wir uns große Sorgen gemacht, dass dieses Kortison dem Kind geschadet haben könnte, was es ja Gott sei dank nicht hat.

Nun lese ich immer wieder, dass im Falle einer Antikörperreaktion des Körpers auf die Schwangerschaft (APS) gute Erfolge erreicht wurden mit einer Medikamentation, die u.a. Kortison enthalten (" In der Praxis hat sich eine Kombinationstherapie von Gelbkörperhormonen, Kortison, Folsäure, Salicylsäure und einem Magenschutz als wirksam erwiesen. In Rahmen einer Wiener Studie brachten 77% der Frauen mit Abortus habitualis unter dieser Behandlung ein Kind zur Welt. In einer Vergleichsgruppe ohne diese Behandlung gebaren nur 35% der Frauen.")

Gelbkörperhormon wirkt für sich allein nur schwach; das Kortisonpräparat soll die körpereigene Abwehr herabsetzen, die Folsäure wirkt unterstützend bei der Neubildung von Zellen und der Vermeidung von Neuralrohrdefekten wie Spina bifida und die Salicylsäure sorgt für eine herabgesetzte Blutgerinnung. Ein Magenschutz wird verwendet, da manche Frauen die Medikamente eventuell nicht gut vertragen.

Jetzt frage ich mich - kann das Kortison damals dazu beigetragen haben, dass unser Kind überhaupt auf der Welt ist??

Kennt sich jemand aus?

Danke und liebe Grüße  :-*
« Letzte Änderung: 19. Mai 2015, 09:12:17 von Amselmädchen »
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Offline Seemaedchen

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Antw:Antikörper, Fehlgeburten und Kortison
« Antwort #1 am: 05. Mai 2014, 16:03:32 »
natürlich kann das sein.
Ist das bei dir noch nie getestet worden?
Ich weiß jetzt nicht wann man Cortison gibt.

Bei Lotta war es glaube ich ganz ähnlich. Die hat auch Medis genommen (wegen was anderem) und ist dann schwanger geworden und jetzt auch geblieben.

Ich hoffe dass ihr bald eine Lösung findet und du dein Baby auch im Arm halten kannst.
2. IVF positiv am 21.12.09
09.09.2010 Anna-Lisa. Wir lieben dich.

Feb 13: spontan Schwanger
leider FG bei 9+4
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März 14:  IVF 1 4-Zeller => negativ


Offline Nala

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Antw:Antikörper, Fehlgeburten und Kortison
« Antwort #2 am: 05. Mai 2014, 16:45:02 »
see - Bei lotta war es Heparin.

Amsel - Schreib' mal Lady Sunshine an, die hatte auch ein Problem mit Antikörpern.
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Offline Lolja19

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Antw:Antikörper, Fehlgeburten und Kortison
« Antwort #3 am: 05. Mai 2014, 17:37:32 »
Das Thema würde  mich auch mal interessieren. Wie stellt man denn überhaupt fest, ob man ein Problem mit den Antikörpern hat?
Glücklich verheiratet seit 2007, Martin 2008, Christian 2011, FG 07/2013

Offline Nala

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Antw:Antikörper, Fehlgeburten und Kortison
« Antwort #4 am: 05. Mai 2014, 18:20:23 »
Soweit ich weiß, durch eine Blutuntersuchung.
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Offline Amselmädchen

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Antw:Antikörper, Fehlgeburten und Kortison
« Antwort #5 am: 05. Mai 2014, 18:36:35 »
Was mich hauptsächlich interessiert, ist, ob jemand Erfahrung mit Cortison hat. Denn WENN es daran liegen KÖNNTE, dass ich unser Kind nicht auch verloren habe WEIL ich Cortison genommen habe, wären wir der Lösung des Problems ein ganzes Stück näher  :-\
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Offline Sonnenschein79

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Antw:Antikörper, Fehlgeburten und Kortison
« Antwort #6 am: 05. Mai 2014, 19:13:02 »
Amsel - das schwanger WERDEN scheint ja nicht dein Problem zu sein... Wie lange hast du das Kortison denn in die Schwangerschaft mit deinem Sohn hinein genommen?
Es kann auf jeden Fall einen Zusammenhang geben - Kortison drosselt die Immunreaktion. Es vermindert auch Entzündungsreaktionen - allerdings wirkt es ebenfalls antiproliferativ. Das heißt, die Zellenbildung wird gehemmt. Was zum Beispiel Krebszellen angeht, ist das ein prima Nebeneffekt - aber beim embryonalen Wachstum wohl eher nicht so gewollt -

Ich halte die Sache daher für einen Drahtseilakt - verstehst du, was ich meine? Ich kann mir sehr gut vorstellen, dass das funktionieren kann. Vorausgesetzt, du hast wirklich ein Problem mit Antikörpern. Dann muss aber die Dauer und Dosierung der Cortisongabe echt ganz ganz ganz genau passen...

Bin keine Expertin - das war nur ein kurzes Brainstorming mit meinem Wissen über Kortison
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Offline ηєттуº¹

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Antw:Antikörper, Fehlgeburten und Kortison
« Antwort #7 am: 06. Mai 2014, 10:14:54 »
Hallo Amsel,

bei so vielen Aborten bist Du ein klarer Fall für die Humangenetik.

Lass Dir schnellstmöglich eine Überweisung beim FA dein Mann beim HA ausstellen und mach einen Termin - dann brauchst Du auch nicht mehr zu vermuten und rätseln und hättest nachweisliche Antworten und könntest darauf deinen Kiwu aufbauen.

Alles Gute
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Offline Mondlaus

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Antw:Antikörper, Fehlgeburten und Kortison
« Antwort #8 am: 08. Mai 2014, 10:04:39 »
Glaube, ich hatte dir schon einmal geschrieben.  Es ist möglich, aber du brauchst eine solide Diagnostik. Denn die behamdlungen werden nicht von der kasse gezahlt. Und es gibt verschiedene antikörpet- störungen. Manche werden auch mit immunoglobulin behandelt. 
Humangenetik solltest du unbedingt vorher ausschließen.  Es könnte eine translokation sein.

Offline Smally

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Antw:Antikörper, Fehlgeburten und Kortison
« Antwort #9 am: 08. Mai 2014, 17:30:54 »
Hallo Amsel,

ich hatte auf Grund einer Hyperandrogenämie im Vorfeld der SS auch Cortison genommen (Herstellername: Prednisolon), nach der bestätigung der SS musste ich es noch bis zur 9 SSW weiternehmen und wurde dann bis zur 12 SSW "ausgeschlichen" ...


Offline Twixx

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Antw:Antikörper, Fehlgeburten und Kortison
« Antwort #10 am: 12. Mai 2014, 08:19:16 »
Hallo Amsel!

als Erstes tut es mir natürlich sehr leid, was du durchmachst  s-hug So viele Fehlgeburten  :'(

Ich habe Erfahrung mit Cortison (Prednisolon) während der Schwangerschaft. Gegen mein Rheuma nehme ich sonst ein Medikament, unter dem ich nicht schwanger werden darf. Dieses Medikament habe ich abgesetzt (vor der SS) und nach dem ersten Schub wurde ich mit Cortison in unterschiedlichen Mengen behandelt. Als ich schwanger wurde, habe ich täglich 7,5mg genommen. Lt. Rheumaarzt und FA ist eine Dosis bis 20mg unbedenklich.

Bisher scheint mit dem Baby auch alles in Ordnung zu sein. Das einzige „Problem“ ist, dass meine Fruchtwassermenge seit der 20. SSW im unteren Normbereich ist, was lt. einem 3. Arzt vom Cortison kommen könnte. Deshalb habe ich das Cortison jetzt auf 5mg täglich reduziert bzw. ausgeschlichen.

Ich wünsche dir, dass du möglichst bald weißt, warum du so viele Wunder zu den Sternen ziehen lassen musstest  :-*

Offline LadySunshine

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Antw:Antikörper, Fehlgeburten und Kortison
« Antwort #11 am: 25. Mai 2014, 22:06:07 »
Hallo Amselmädchen,
tut mir leid, dass du so viele FGen durchleben musstest :-[

Ich wurde damals nach 3 FGen auf natürliche Killerzellen getestet. Das hat auch was mit Antikörpern zu tun. Und in dem Zusammenhang habe ich auch viel von Kortison-Behandlungen gelesen. Also so abwegig ist das tatsächlich nicht!
Bei mir war es so, dass durch eine Blutuntersuchung festgestellt wurde, dass ich zuviele natürliche Killerzellen im Immunsystem habe, die das Baby abstossen und als "Fremdkörper" ansehen. Sie verhindern eine korrekte Einnistung/Weiterentwicklung. Mein Wert war deutlich zu hoch (normal ca. 12 %, ich hatte immer so zwischen 40 und 50%), ich habe alle 3 Wochen Infusionen bekommen (Octagam, von der Kasse bezahlt). Letztendlich wurden die Werte nicht besser, trotz allem hat Maira sich von Anfang an selbst durchgebissen (hatte die erste Infusion erst in der 12.SSW). Im Nachhinein meinte meine FÄin, ob es nun letztendlich wirklich daran lag oder an meiner Schilddrüsenunterfunktion weiß man nicht so genau. Es ist ein Gebiet mit noch vielen Fragezeichen...
Mein Blut wurde immer nach Heidelberg geschickt, da ist eine Klinik, die sich auf sowas spezialisiert. Und auch in Lübeck gibt es einen Arzt, den hat meine FÄin damals kontaktiert. Ich weiß den Namen nur leider nicht mehr.
Wie ein Wunder liegst du neben uns,
liebst und atmest Zauber in uns hinein.
Manchmal übertrifft die Wirklichkeit den Traum.

Maira Adeline 23.07.2010 36+6
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Offline Chula

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Antw:Antikörper, Fehlgeburten und Kortison
« Antwort #12 am: 24. Juni 2014, 14:29:18 »
Hallo,

diese vielen Fehlgeburten sind ja wirklich traurig, Du Arme!  s-hug s-hug
Ich möchte Dir gern meine Erfahrungen schildern. Vielleicht kannst Du etwas für Dich daraus ziehen.
Ich war auch eine Langzeitübi.... wir haben viel geübt usw. Hatte auch öfter das Gefühl, dass es geklappt hatte. Und dann kam doch die Mens. Ich hatte auch immer den Verdacht, dass ich irgendwie zu viele Antikörper gegen die Spermien oder den Embryo hätte.

Vor zweieinhalb Jahren hatte ich etwas mit dem Knie. Ich war 3 Wochen insgesamt krank geschrieben und nahm zuerst Antibiotika ein, später verschrieb mir ein Rheumatologe Prednisolon. Ich musste die Dosis erst steigern, nach ca. 3 Wochen wieder ausschleichen.
In genau diesem Zyklus und kurz vor Weihnachten testete ich dann positiv. Zusätzlich waren wir auch noch mitten im Hausbaustress.
Es war unfassbar,  endlich hatte es funktioniert! Und ich war der Meinung, es hatte wegen des Kortison geklappt. Nach dem pos. Test schlich ich das Kortison zügig aus, in Absprache mit der FÄ.
Leider sah ich von diesem Baby nie einen Herzschlag und musste dann im KH eine Ausschabung machen.
Nun ist also bis heute die Frage, ob es gerade wegen des Kortisons geklappt hatte oder der Embryo wegen der Antibiotika und/ oder wegen des Kortisons nicht überlebt hat.

Wir gingen dann entschlossen zur Kiwu-Klinik, um die Sache endlich richtig anzupacken.
Ich probierte auch noch einige Zyklen mit Kortison aus, auch in Absprache mit der KiWu-Klinik. Aber so richtig funktionierte da nix mehr.
Die KLinik stellte auch tatsächlich fest, dass ich etwas allergisch auf die Spermien reagiere.
Irgendwann entschlossen wir uns dann für eine richtige Hilfestellung durch die Ärzte. Die KiWu-Klinik machte mit uns zwei IUI´s jedoch ohne Kortison.
Stattdessen nahm ich Clomifen und Menogon.
Das hat schon gereicht. Im zweiten Versuch ist mein Sohn Mats entstanden.  :)

Du siehst, ich dachte auch, es würde nie klappen und ich wäre ein extrem komplizierter Fall. Gottseidank ging es dann doch noch recht einfach. Ein Zusammenhang zwischen Kortison und Immunabwehr besteht in jedem Fall. Such Dir dann echt Spezialisten, wenn Du den Verdacht hast und andere Versuche nix gebracht haben. Die vielen FG´s könnten natürlich wirklich dafür sprechen.

LG
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Offline piper-81

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Antw:Antikörper, Fehlgeburten und Kortison
« Antwort #13 am: 05. August 2014, 20:23:08 »
Hallo Amsel,

wollte mal hören wie es dir so geht, welche Untersuchungen habt ihr nun machen lassen...ist was dabei heraus gekommen?

Drück dich s-hug

LG
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nach 1,5 Jahren endlich, kurz vor geplanter ICSI spontan ss *25.11.11 / nochmal spontan *03.02.12 (2 Wunder trotz OAT)

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Offline Amselmädchen

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Antw:Antikörper, Fehlgeburten und Kortison
« Antwort #14 am: 19. Januar 2015, 13:20:11 »
Hallo liebe piper, hallo ihr Lieben,

schwirre nur noch selten hier rein, habe eben schon an Nixe geschrieben, dass mich das ganze Babythema einfach nur noch traurig macht.  :-\

Aber eine Antwort gebe ich dir gern (wie gehts dir denn?  :-* )

Im letzten Herbst haben wir Frau Dr, Reichelt-Fenz kontaktiert. Eigentlich hatte ich zu dem Zeitpunkt schon keine Kraft mehr - aber mein Mann hat mich immer wieder aufgebaut und mir Mut gemacht und gesagt, dass wir wenigstens rausfinden wollen, wo denn verdammt nochmal das Problem liegt. Also haben wir auf die Zusendung der Röhrchen für die Blutabnahme gewartet - 6 lange Wochen. Und mir sitzt doch so die Zeit im Nacken! als wir die Blutentnahme endlich gemacht hatten, hieß es dann wieder warten - nach 9 Wochen habe ich nachgefragt und die Ergebnisse waren da. Erst große Freude, dann völlige Verzweiflung: ich muss noch bis Ende Februar auf den bescheuerten Telefontermin warten. Ich habe echt geheult wie ein Schloßhund - die Warterei macht mich fertig. Auf mein Drängen haben sie mir aber schon mal die Ergebnisse geschickt. Mit der Genetik ist alles in Ordnung, wie erwartet.
Ansonsten lautet das Ergebnis wie folgt:

Massiver Vitamin D Mangel  ???

Immunologie:
"Es findet sich ein grenzwertig erhöhter Anteil von natürlichen Killerzellen als Hinweis auf eine Intoleranz des mütterlichen Immunsystemsgegenüber den paternalen/embryonalen Antigenen. es ist von einer erhöhten zytotoxischen Aktivität der NK-Zellen auszugehen."

"Es liegt der KIR Genotyp AA vor. Dieser ist durch das Fehlen fast aller aktivierender KIR gekennzeichnet. Lediglich 2DS4 ist nachweisbar.
Das fehlen der aktivierenden Rezeptoren 2DS1, 2DS2 und 2DS3 ist mit einem erhöhten Risiko für wiederholte Fehlgeburten und Präeklampsie assoziiert. Es liegt somit ein immungenetischer Risikofaktor für eine Infertilität vor."


Leider bin ich jetzt nicht wirklich schlauer und weiß auch nicht, ob wir weitermachen oder nicht. Ja ich wünsche mir wirklich so sehr ein zweites Kind. Es ist noch immer, als fehle in unserer Familie etwas. Der Große wird bald 9 und ich denke immer und immer wieder: das kann doch nicht alles gewesen sein?  :'(
Aber ich bin jetzt 39 geworden und obwohl ich mich jung fühle, jung aussehe, gesund und munter und fit bin schwebt diese Zahl wie ein Damoklesschwert über mir. Ich wünschte, ich wäre da einfach unbesorgter. Der übernächste Zyklus ist der letzte in dem ich mein Kind noch u40 bekommen würde... und ich muss warten, warten, warten. :-[

Also zusammengefasst:
Ich habe viel unternommen und bin dennoch nicht schlauer, dafür aber hoffnungsloser.
Nicht so schön das Ganze.

Ich drücke euch mal alle ganz fest.

1000 Grüße
Amselmädchen  :-*
« Letzte Änderung: 19. Januar 2015, 13:23:49 von Amselmädchen »
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Offline piper-81

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Hallo Amsel!

Schön dich zu lesen s-hug
Wow, da habt ihr ja was hinter euch gebracht an Untersuchungen bzw. Warterei  :-[
Und jetzt lassen die dich noch soooo lange warten nur für ein Telefongespräch? Schrecklich  :-\

Also im Prinzip ist es genau das Ergebnis, das ich vermutet habe. Du entwickelst zu viele Killerzellen, man kann es auch so erlären, bräuchtest du zb. eine Transplantation würde dein Körper das entscheidene "Teil" immer wieder abstoßen, weil er es als Fremdkörper sieht. Genauso ist es bei dem Embryo  :-[ Dein Körper versucht ihn zu bekämpfen.

Es gibt aber wohl Therapiemöglichkeiten .
MAn bekommt wohl Granozyte , dieses werden glaube ich gespritzt. Das nennt sich dann meine Immunoglobin-Therapie oder so!?

Genaueres wird dir aber wohl nur dein Arzt sagen können. Vor allem was die Kostenübernahme angeht.
Kannst du nicht nochmal da anrufen und um ein früheres Gespräch bitte? Ihr habt ja nun schon sooo lange warten müssen  :-[

Im grunde weißt du aber nun endlich warum du so viele FG hattest! Und es gibt eine Chance für ein weiteres Kind!!  :-*

Ich hoffe bald positive Nachrichten von dir zu lesen, Melde dich doch bald mal wieder wie ihr weitermacht s-hug
 :-*
« Letzte Änderung: 19. Januar 2015, 14:02:06 von piper-81 »
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Offline Amselmädchen

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Ich halte euch auf dem Laufenden...  :-\
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Offline Amselmädchen

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So.

Hiermit starte ich den wirklich allerletzten Versuch, ein Geschwisterchen für unseren Sohn zu produzieren.

Ich bin ganz frisch schwanger (4+1) und hoffentlich gut eingestellt, was die medikamention betrifft.

Ich nehme
hochdosiertes Vitamin D
Femibion
Magnesium
Clexane 40mg
Prednisolon 5 mg
Famenita 200mg

Mir sollte noch Granocyte verschrieben werden, aber da niemand wirklich etwas über die Langwirkung sagen kann, haben wir bewusst darauf verzichtet und hoffen, dass es mit dem Cortison getan ist (da ja auch bei meiner einzigen intakten Schwangerschaft Cortison im Spiel war).

Ich bin ziemlich ruhig und gelassen, froh, es mit optimaler Medikamentation noch einmal zu versuchen. Wenn es diesmal nicht klappt, dann habe ich wenigstens alles versucht und schließe dann "guten Gewissens" ab. Ich habe nicht mal den Drang (wie sonst immer), schnell in die KiWu oder zur FÄ zu rennen, einfach weil ich weiß, dass ich jetzt schon alles tue, was getan werden kann.

Dennoch muss ich wegen der neuen Rezepte morgen in der KiWu anrufen, hoffe jedoch, dass ich erst nächste oder übernächste Woche vorbeikommen "muss".
Mal abwarten.

Das ein oder andere Däumchen wäre schön.   ;)
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Offline Golden Candy

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Antw:AKTUELL: Schwanger der achte (und letzte) Versuch
« Antwort #18 am: 16. Februar 2015, 18:53:04 »
Hier sind alle Daumen ganz fest gedrückt. Ich hoffe so sehr, dass dieses Mal alles gut geht und ihr dann, wenn ich richtig gerechnet hab, im Oktober ein Geschwisterchen in den Händen halten dürft. Ich gönne euch euer zweites Wunder von ganzem Herzen  :)
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Offline Pedi

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Antw:AKTUELL: Schwanger der achte (und letzte) Versuch
« Antwort #19 am: 16. Februar 2015, 19:19:06 »
Meine Daumen hast du :-*
 




*Unser Sternenmädchen wurde am 24.02.14 in der 19. SSW still geboren.Wir werden dich nicht vergessen!

Offline Talida

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Antw:AKTUELL: Schwanger der achte (und letzte) Versuch
« Antwort #20 am: 16. Februar 2015, 19:41:21 »
Alles Gute! s-daumenhoch s-daumenhoch s-daumenhoch s-daumenhoch



Offline Frau B.

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Antw:AKTUELL: Schwanger der achte (und letzte) Versuch
« Antwort #21 am: 16. Februar 2015, 21:21:34 »
Daumen sind feste gedrückt :)



Offline ju.ra.

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Antw:AKTUELL: Schwanger der achte (und letzte) Versuch
« Antwort #22 am: 17. Februar 2015, 09:04:12 »
Ich drücke auch ganz feste mit und wünsche es dir sehr  :)

Offline Amselmädchen

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Antw:AKTUELL: Schwanger der achte (und letzte) Versuch
« Antwort #23 am: 17. Februar 2015, 10:27:55 »
Danke Mädels  :-*
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Offline ♥Nicole♥

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Antw:AKTUELL: Schwanger der achte (und letzte) Versuch
« Antwort #24 am: 17. Februar 2015, 11:38:30 »
Herzlichen Glückwunsch ...  s-so

Auch ich drück dir so sehr die Daumen, dass diesmal alles gut geht und du eine beschwerdefreie Schwangerschaft genießen kannst ...  :-*

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15.12.2014 Wir bekommen ein Mädchen :D
15.05.2015 Unsere Amelie ist da :D

 

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