Autor Thema: RUND UMS SCHWANGER WERDEN  (Gelesen 274049 mal)

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Serendipity

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RUND UMS SCHWANGER WERDEN
« am: 14. August 2011, 10:18:43 »
 


Du willst schwanger werden und hast noch so viele Fragen? Oder du bist auf der Suche nach der Antwort auf eine bestimmte Frage? Hier wirst du fündig, denn hier sind alle wichtigen Informationen rund ums schwanger werden zusammengefasst. Bevor du also einen eigenen Fragethreat eröffnest, lies dich doch bitte erst einmal durch die folgenden Seiten, viele deiner Fragen wirst du damit beantworten können. Falls deine Frage so spezifisch ist, dass du die Antwort nicht findest, dann darfst du deine Frage hier gerne bei schwanger-online stellen und wir werden dir alle sicherlich helfen, darauf eine Antwort zu finden... sofern möglich... denn in die Zukunft sehen kann auch hier niemand ;)


zu folgenden Themen findest du hier Infos:

  • FAQs: Antworten zu den am häufigsten gestellten Fragen
  • Hilfmittel auf dem Weg zum Wunschkind:
    - NFP: Temperaturmessen, Zervixschleim und Muttermund
    - der Umgang mit Ovulationstests und Orakel
    - Homöopathische Unterstützung bei Kinderwunsch
  • Probleme auf Seiten des Mannes:
    - Infos zur Spermienqualität & zum Spermiogramm
    - Infos zur Verbesserung der Spermienqualität
  • erste Infos für Schwangere:
    - was gilt es jetzt zu beachten?
    - HCG-Tabelle: der Verlauf des HCGs in den ersten Wochen der SS
    - Welche Arzneimittel sind in der SS erlaubt?
  • ungeplant schwanger? Mamas oder werdende Mamas in Not
  • Mit ein bisschen Humor
« Letzte Änderung: 14. August 2011, 14:51:53 von Serendipity »

Serendipity

  • Gast
RUND UMS SCHWANGER WERDEN
« Antwort #1 am: 14. August 2011, 10:58:00 »



Frage: Bin ich schwanger?
Diese Frage ist hier die mit Abstand am häufigsten gestellte Frage! Und natürlich kann diese Frage nur ein Arzt und ein Schwangerschaftstest beantworten. Auch wenn du einige der typischen Schwangerschaftsanzeichen (Übelkeit, Brustspannen, Müdigkeit, Verstopfung, Blähungen etc.) hast, bedeutet es leider noch nicht zwingend, dass du tatsächlich auch schwanger bist. Viele dieser Beschwerden treten auch so in der zweiten Zyklushälfte auf, können also auch einfach normale Beschwerden sein, die bei vielen Frauen einige Tage bis zu einer Woche vor Eintritt der Menstruation auftauchen.  Vor allem wenn du gerade erst die Pille oder ein anderes hormonelles Verhütungsmittel abgesetzt hast, können solche Beschwerden auch auftreten, weil sich der Körper und der Hormonhaushalt auch erstmal einpendeln und neu einstellen müssen.
Wenn du deinen Zyklus und deinen Körper gut kennst und solche "Anzeichen" für dich normalerweise ungewöhnlich sind, so kann dies natürlich Hoffnung auf eine Schwangerschaft (SS) wecken. Dennoch bedeutet das nicht zwingend, dass die Tage tatsächlich ausbleiben und eine intakte SS sich bestätigt. Leider kommt es immer wieder (und öfter als wir wissen) zu Einnistungsfehlern und Frühaborte, die mit der normalen Menstruation abgehen. Das ist durchaus normal und kein Grund zur Sorge.
Wenn du also den Verdacht hast, schwanger (ss) zu sein, warte den Tag deiner Periode ab (NMT = Nichtmenstag, also der Tag an dem die Menstruation NICHT kommt) und mache dann, falls diese ausbleibt, einen Schwangerschaftstest (SST).

Frage: Ich habe gar keine der typischen Schwangerschaftsbeschwerden und fühle mich wie immer. Kann ich dennoch schwanger sein?
Ja, das ist möglich. Nicht alle schwangeren Frauen haben schon vor Ausbleiben der Periode Anzeichen für eine SS. Die Beschwerden entstehen durch den Anstieg des Schwangerschaftshormons hCG (humane Choriongonadotropin), welches während einer SS in der menschlichen Plazenta gebildet wird und für die Erhaltung der SS verantwortlich ist. Da dieses gerade am Anfang der SS noch in sehr geringem Masse vorhanden ist, kann es durchaus sein, dass noch keine Beschwerden dadurch festzustellen sind. Bei vielen Frauen tauchen die ersten Begleitsymptome der SS daher erst im Laufe der 5. und 6. Schwangerschaftswoche (SSW) auf. Die höchste Konzentration wird etwa zwischen der 8. und 10.SSW erreicht. Entsprechend erreichen auch viele Schwangerschaftsbeschwerden zu der Zeit ihren Höhepunkt. Es gibt aber auch Frauen, die während der gesamten SS hindurch keinerlei Veränderungen und Beschwerden feststellen. Fehlende Schwangerschaftsanzeichen müssen daher kein Grund zur Sorge darstellen. Diese Frauen scheinen lediglich weniger empfindlich auf das hCG zu reagieren und haben deshalb weniger Beschwerden als andere.

Frage: Wann kann ich frühestens einen Schwangerschaftstest machen?
Ein SST reagiert auf das Schwangerschaftshormon hCG. Dieses ist erst etwa 16 bis 18 Tage nach dem Eisprung (ES) resp. der Befruchtung sicher im Urin nachweisbar. Es gibt verschiedene SSTs auf dem Markt, die eine unterschiedliche Sensibilität hinsichtlich des hCGs aufweisen. Manche SSTs zeigen bereits ab einer hCG-Konzentration im Urin von 10 IE/l (Internationale Einheiten pro Liter) an. Diese Tests werden als Frühtests bezeichnetet und werben damit, dass sie bereits bis zu 4 Tage vor Ausbleiben der Periode gemacht werden können. Die meisten handelsüblichen SSTs zeigen jedoch erst ab einer Konzentration von 20 resp. 25 IE/l an und sind daher frühstens ab Fälligkeit zu empfehlen.
Auch hier ist zu erwähnen, dass solche sehr frühen Frühaborte keine Seltenheit sind. Je früher man testes, desto mehr läuft man auch die Gefahr, diese mitzuerleben. Ein positiver Test vor NMT bedeutet leider noch nicht zwangsläufig, dass die Periode tatsächlich ausbleiben wird. Natürlich kann es auch nach NMT noch zu solchen Abbrüchen kommen und die Menstruation einige Tage zu spät dennoch eintreten. Solche Frühabbrüche sind noch kein Grund zur Sorge. Es kommt leider sehr oft zu genetischen Fehlern bei der Befruchtung und Zellteilung, sowei Probleme bei der Einnistung. Entsprechend ist es eine gute und sinnvolle Funktion der Natur, dass solche "fehlerhaften" Eizellen von alleine abgehen, weil eine Weiterentwicklung nicht möglich ist.

Frage: Mein Schwangerschaftstest zeigt mir zwei Striche an, der eine ist allerdings viel schwächer als der andere. Bin ich jetzt schwanger?
Ja, du bist schwanger, denn wenn der SST einen zweiten Strich zeigt, bedeutet das, dass er hCG im Urin nachweisen konnte. Je früher du testest, desto schwächer wird diese Linie in der Regel allerdings ausfallen, da zu einer frühen Zeit der SS noch nicht sehr viel hCG nachweisbar ist. Es gibt allerdings auch SSTs bei denen die Testlinie immer schwächer ausfällt als die Kontrolllinie. Die Dicke und Stärke der Testlinie ist also kein Anzeichen dafür wie fortgeschritten die SS tatsächlich ist.
Aber achtung: Wenn du gerade erst eine Fehlgeburt hinter dir hast, man dir nach ES eine Spritze gegeben hat, die hcG enthielt, kann es sein, dass aus diesem Grund in deinem Urin hCG vorzufinden ist, obwohl keine SS vorliegt. Sehr sehr selten kann es zu hCG-produzierenden Zysten kommen, durch die ebenfalls hCG im Urin nachweisbar ist.

Frage: Ich bin überfällig, der Schwangerschaftstest ist aber negativ. Bin ich dennoch schwanger?
Dies ist möglich, wenn sich zum Bespiel der ES verschoben hat und man deswegen früher mit der Menstruation rechnet, als es tatsächlich der Fall ist. Dann hätte man den Test zu früh gemacht und eine allfällige SS konnte noch nicht angezeigt werden. Es kann aber auch sein, dass dann keine SS vorliegt und die Mens dann einfach später einstellt (weil der ES ja auch später war). Am besten wartest du einige Tage ab und testest dann nochmal, sofern die Periode immer noch ausbliebt. Vor allem nach Absetzen der Pille oder anderen hormonellen Verhütungsmitteln kann der Körper einige Zeit (auch einige Monate) brauchen, um sich einzupendeln. Es kann auch zu sehr langen Zyklen (Zk) kommen, bei denen weder ein ES noch die Periode kommt. Falls die Menstruation sehr lange ausbleibt und der Test weiterhin negativ bleibt, ist es daher sinnvoll, den Frauenarzt (FA) zu konsolutieren, damit die Ursache für das Ausbleiben der Monatsblutung festgestellt werden kann.
« Letzte Änderung: 10. Juli 2014, 09:58:19 von Dechsi »


Serendipity

  • Gast
RUND UMS SCHWANGER WERDEN
« Antwort #2 am: 14. August 2011, 12:38:34 »
Frage: Wie lange dauert mein Zyklus nach Absetzen der Pille (oder einem anderen hormonellen Verhütungsmittel)?
Darauf kann man leider keine allgemeine Antwort geben, denn das ist von Frau zu Frau verschieden und hängt häufig auch damit zusammen, wie lange man die Pille u.ä. genommen hat. Dennoch gibt es Frauen, bei denen sich gleich nach Absetzen der Pille ein normaler Zyklus (Zk) einstellt und andere, die mehr als ein Jahr und evt. medikamentöse Unterstützung brauchen, bis sie einen regelmässigen Zk mit ES erreichen. Im Allgemeinen ist auf jeden Fall in den ersten Zk nach Absetzen der Pille erst einmal nicht damit zu rechnen, dass die Periode genau zur gleichen Zeit und mit dem gleichen Rhythmus kommt wie mit der Pille. Denn die Pille (oder auch andere hormonelle Verhütungsmittel) gibt einen Zk vor und bestimmt dadurch auch, wann die Menstruation einsetzt (meist durch Pillenpause von einer Woche oder einige Tage). Ohne den Einfluss der Pille kann es zu einem anderen Rhythmus und dadurch auch zu einer anderen Zk-Länge kommen. Auch ist es nicht ungewöhnlich, wenn diese in den ersten Monaten nach Absetzen noch schwankt und mal zu kürzeren und mal zu längeren Zk führt. So schwierig das dann auch manchmal ist, so muss man dem Körper dann dennoch die Zeit geben, sich einzupendeln und sich zu regulieren. Es ist aber dennoch möglich auch in dieses Zeit, ss zu werden ;)

Frage: Wie weiss ich, wann mein Eisprung ist und ob ich überhaupt einen habe?
Im Netz findest du viele Eisprungkalender und Eisprungrechner, mit denen du deinen ES errechnen kannst. Allerdings gehen diese Rechner/Kalender immer davon aus, dass dein ES etwa 14 Tage vor der nächsten Menstruation stattfindet. In vielen Fällen ist das tatsächlich so, bei manchen Frauen hat die zweite Zk-Hälfte allerdings nur eine Länge von 12 oder weniger Tagen, bei anderen sogar bis zu 16 Tagen, so dass die Berechnung dann nicht wirklich zutreffend ist. Viele Frauen merken den ES auch über den sogenannten Mittelschmerz, einem schmerzhaften Unterleibziehen zur Zeit des ES. Man weiss aber noch nicht genau, ob dieser Mittelschmerz vor, während oder nach dem ES auftritt.
Hilfsmittel wie Ovulationstests oder auch das Messen der Baseltemperatur können dir mehr Auskunft darüber geben, wann und ob du einen ES hast. Wie das genau funktionierst, kannst du weiter unten nachlesen. Aber auch damit erhält man nur Ansatzpunkte. Nur der Arzt kann mittels Ultraschall und Hormonbestimmung im Blut tatsächlich Auskunft über einen möglichen Eisprung geben.

Frage: Kann ich während oder kurz nach der Menstruation schwanger werden?
Grundsätzlich ja. Der Eisprung findet in der Regel ca. 14 (11-16) Tage vor dem Beginn der nächsten Menstruation statt. Wenn du zu den Frauen gehörst, die einen sehr kurzen Zk haben von z.B. 21 Tagen, dann findet der ES vermutlich etwa eine Woche nach Beginn der Menstruation statt. Da Spermien auch noch einige Tage überlegen können, ist es also möglich von GV während der Menstruation schwanger zu werden. Vor allem wenn man sehr unregelmässige Zk hat oder die Pille (oder ein anderes hormonelles Verhütungsmittel) gerade erst abgesetzt hat, kann es also durchaus auch mal vorkommen, dass der ES deutlich früher stattfindet als man vielleicht annimmt. Dennoch sind so kurze Zk nicht die Regel. Falls du dir unsicher bist, ob dein ES sehr früh stattfinden könnte,  können dir Ovulationstests helfen dies festzustellen. Bei regelmässigen sehr kurzen Zyklen empfiehlt sich aber auch der Gang zum FA, damit eine hormonelle Störung ausgeschlossen werden kann. Denn ein früh springendes Eichen muss nicht zwingend ein völlig ausgereiftes und damit fruchtbares Eichen sein.

Frage: Wie oft muss ich um meinen Eisprung herum GV haben, um schwanger werden zu können?
Da scheiden sich die Geister, Studien und Theorien. Am verbreitetsten ist die Annahme, dass es am sinnvollsten ist, rund um den ES alle zwei Tage GV zu haben, um eine SS am wahrscheinlichsten zu machen. Andere setzen auf tägliches Herzeln, wieder andere versuchen es mit grösserer Enthaltsamkeit vor ES und dann GV am ES selbst. Welche Theorie dir und deinem Partner am ehesten entspricht, das müsst ihr selbst rausfinden. Wer seinen ES allerdings nicht mit Sicherheit bestimmen kann, sollte in der Woche rund um die Zk-Mitte auf jedenfall regelmässig GV haben, um den ES auch wirklich zu "erwischen" ;)

Frage: Helfen bestimmte Stellungen oder z.B. das Liegenbleiben nach dem GV, um schwanger zu werden?
Wer sich durch das Netz stöbert, kann sicherlich tausende solcher Tipps finden, mit welcher Stellung, zu welcher Tageszeit, in welcher Mondphase oder mit welchen anderen Hilfsmittel man das schwanger werden (oder auch ein bestimmtes Geschlecht) begünstigen kann. Wissenschaftlich gesehen sind das meist Ammenmärchen und daher mit Humor zu nehmen. Aber wem dies wichtig ist, wem es Spass macht oder wer sich sonst sicherer dadurch fühlt, der kann sich sicherlich daran orientieren. Ob es dann tatsächlich hilft, ist ne andere Frage ;)

Frage: Gibt es Medikamente oder andere Hilfsmittel, die eine Schwangerschaft begünstigen oder unterstützen?
Wer Schwierigkeiten mit der Eizellreifung oder eine Gelbkörperhormonschwäche hat, kann durch das Einsetzen bestimmter Medikamente (Clomifen, Utrogest, Duphaston etc.) sicherlich seinen Zk unterstützen und eine Schwangerschaft begünstigen. Diese sind aber alle ausschliesslich unter ärztlicher Kontrolle einzunehmen und zusammen mit dem FA auch deren Wirksamkeit und Nutzen abzuwägen. Im Bereich der Homöopathie gibt es auch einiges, was den Zk und eine SS unterstützen kann. Dies kannst du im entsprechenden Abschnitt dieses Threats nachlesen. Aber Garantien gibt es auch da keine. Was sicherlich wichtig und hilfreich ist, ist eine gesunde Ernährung mit ausreichend Vitaminen, Mineralien und Spurenelemente. Insbesondere wird empfohlen, bereits in der Zeit des Übens genügend Folsäure zu sich zu nehmen, um Entwicklungsprobleme der befruchteten Eizelle resp. des Embryos zu verhindern. Wer sich gesund und ausgewogen ernährt, sollte bei den meisten wichtigen Elementen keinen Mangel aufweisen. Wer auf Nummer sicher gehen will, kauft sich in der Apotheke ein entsprechendes Vitamin- oder Folsäurepräparat.

Frage: Ab wann kann der FA eine Schwangerschaft feststellen?
In den meisten Fällen stellt auch der FA eine SS nach Ausbleiben der Menstruation mit einem normalen Schwangerschaftsteststreifen fest. Auch wenn manche FAs schon in der 5.SSW (also in der ersten Woche nach Ausbleiben der Periode) einen Ultraschall (US) machen, kann in der Regel zu der Zeit nicht mehr als eine hochaufgebaute Schleimhaut festgestellt werden. Erst ab der 6.SSW kann man eine Fruchthöhle im US erkennen und ca. ab der 7. SSW ist es frühstens möglich einen Embryo und seinen Herzschlag zu sehen. Bis man also wirklich was sehen kann, muss man sich also etwas gedulden.
In manchen Fällen ist es wichtig (z.B. um hormonelle medikamentöse Unterstützung zu bestimmen), eine SS möglichst früh festzustellen. Der FA kann dies in solchen Fällen mittels eines Bluttests (um hCG im Blut der Patientin festzustellen, welches auf eine SS hindeutet) auch noch vor Ausbleiben der Menstruation tun. Aber auch hier muss der FA ca.10 Tage (in der Regel mehr) nach der Befruchtung abwarten, damit überhaupt hcG im Blut nachweisbar ist. Solche Untersuchungen machen allerdings nur unter bestimmten Voraussetzungen sinn und sind nicht die Regel.
« Letzte Änderung: 10. Juli 2014, 09:59:50 von Dechsi »

Serendipity

  • Gast
RUND UMS SCHWANGER WERDEN
« Antwort #3 am: 14. August 2011, 12:39:15 »
 Frage: Wir planen in Zukunft ein Kind zu bekommen, was muss ich beachten?

Zuerst einmal, herzlichen Glückwunsch zu dieser Entscheidung. Es wird euer Leben verändern.
Du solltest ab Kinderwunsch und wenn möglich schon vor aktiver Übungsphase mit der Einnahme von Folsäure beginnen. Folsäure braucht dein Körper, damit das Baby sich gesund entwickeln kann und verringert z.B. das Risiko vom "offenen Rücken" beim Embryo. Auch bei gesunder, ausgewogener Ernährung nimmt man leider selten ausreichend Folsäure zu sich. Daher muss man auf Präparate zurgreifen. Die Pharmaindustrie bietet in diesem Bereich verschiedene Präparate an und dein Frauenarzt wird dir bei der Auswahl sicher behilflich sein.
Frauenarzt ist ein gutes Stichwort. Auch bei Kinderwunsch ist ein Termin sehr sinnvoll. Hier kannst du abklären lassen, wie und wann du (ggf.) deine hormonelle Verhütung absetzen kannst. Eventuell muss erst die Spirale gezogen werden o.ä. Eine US Untersuchung kann auch vorab schon mal klären, ob körperlich bei dir nichts gegen eine Schwangerschaft spricht. Auch wird dein Impfstatus überprüft werden und ggf. noch einmal nachgeimpft. Gerade die Rötelimpfung ist sehr wichtig, da eine Infektion während der Schwangerschaft Mutter und Kind in Gefahr bringt.
Das Wichtigste ist aber, dass du die Zeit des Übens genießt und dich nicht verrückt machst und in den Kinderwunsch hineinsteigerst. Es ist normal, dass es bis zu einem Jahr dauern kann bis eine Schwangerschaft eintritt. Also verzweifle nicht direkt, sollte es nicht in den ersten 3 Monaten klappen.
« Letzte Änderung: 10. Juli 2014, 10:11:59 von Dechsi »

Serendipity

  • Gast
RUND UMS SCHWANGER WERDEN
« Antwort #4 am: 14. August 2011, 12:45:19 »



Während die einen ganz entspannt an das Thema Kinderkriegen ran gehen und nichts weiter machen wollen als Spass haben und "es passieren lassen", haben andere Frauen/Paare das Bedürfnis, ihrem Wunschkind mit einigen "Hilfmitteln" ein bisschen auf die Sprünge zu helfen. In jedem Fall gilt, ein Kind entsteht nur dann, wenn es auch zur passenden, sprich fruchtbaren Zeit gezeugt wird ;)
Im folgenden wird daher die Methode der Natürlichen Familienplanung (NFP) vorgestellt, die die Anwenderin durch das Messen von Temperatur und der Beobachtung der Zervixschleims und Muttermunds dabei unterstützt, die fruchtbare Zeit deutlich einzugrenzen und dadurch die Möglichkeit auf eine Schwangerschaft zu vergrößern. Zudem wird daran anschliessend auch noch die Anwendung und Möglichkeiten von Ovulationstests erklärt, sowie noch kurz auf die Spielerei des Orakelns eingegangen. Am Schluss soll hier auch noch kurz die Möglichkeiten homöopathischer Unterstützung Erwähnung finden.





Natürliche Familienplanung steht ganz allgemein für Methoden der Empfängnisregelung, die die Zeichen der zyklischen Fruchtbarkeit der Frau und das Wissen um die gemeinsame Fruchtbarkeit von Mann und Frau nutzen, um gezielt eine Schwangerschaft anzustreben oder zu vermeiden. Die Zeichen der Fruchtbarkeit werden beobachtet, in ein Zyklusblatt eingetragen und nach festen Regeln ausgewertet.
NFP steht für die symptothermale Methode der Arbeitsgruppe NFP, so wie sie im Leitfaden "Natürlich und sicher" und im dazugehörigen Arbeitsheft vermittelt wird.

Voraussetzung für eine Schwangerschaft ist, dass Eizelle und Samenzelle (Spermie) zusammenkommen. Die Eizelle wird nur einmal im Zyklus vom Eierstock frei gegeben. Sie bleibt nicht mal einen ganzen Tag befruchtungsfähig. Die Spermien dagegen können um den Eisprung herum einige Tage im weiblichen Körper überleben. Während dieser Zeit ändern sich Körpertemperatur, Zervixschleim und Muttermund besonders deutlich.
Diese Körperzeichen beobachtet eine Frau täglich, trägt sie in ein sogenanntes Zyklusblatt ein und wertet sie nach leicht verständlichen Regeln aus. So ist sie in der Lage ihre fruchtbare Phase zu bestimmen und eine Schwangerschaft anzustreben oder zu vermeiden.




Zur Zeit des Eisprungs oder kurz danach steigt die Körpertemperatur leicht an und sinkt erst am Ende des Zyklus wieder ab. Somit gibt es also die Phase vor dem Eisprung mit niedriger Temperatur und die Phase nach dem Eisprung mit erhöhter Temperatur. Der Temperaturanstieg ist relativ gering, manchmal nur 2/10 (= 0,20) Grad. Der Temperaturanstieg ist fast immer ein Beweis dafür, dass ein Eisprung stattgefunden hat. Außerdem sagt die Zeitspanne von Temperaturanstieg bis Zyklusende etwas über die Qualität des Gelbkörpers aus (ist die zweite Zyklushälfte kürzer als 12 Tage, spricht das für eine Gelbkörperschwäche). Zusammen mit der Beobachtung des Zervixschleims und/oder des Muttermunds liefert die Messung der Temperatur wichtige Informationen über die Fruchtbarkeit der Frau. Die Körpertemperatur ist den Tag über nicht gleich hoch. Sie unterliegt einem 24h-Rhythmus. Die niedrigsten Werte werden in aller Regel frühmorgens gemessen, die höchsten am Nachmittag. Körperliche Betätigungen wirken sich ebenfalls auf die Temperatur aus, Krankheiten meist ebenfalls. Daher hat es sich als günstig erwiesen, unmittelbar nach dem Aufwachen und vor dem Aufstehen zu messen. Diese Temperatur ist die Basaltemperatur.

Wie wird gemessen?
Als Thermometer geeignet sind sowohl digitale als auch Quecksilberthermometer. Ein digitales Thermometer sollte 2 Nachkommastellen haben. Am besten legt man das Thermometer abends griffbereit auf den Nachttisch, um morgens gleich messen zu können. Bei gestörter Nachtruhe (z.B. durch ein Baby, einem Toilettengang o.ä.) sollte man vor dem Messen ungefähr eine Stunde wieder entspannt im Bett gelegen oder geschlafen haben.
Die Temperatur kann im Mund (oral), in der Sch*ei*de (vaginal) oder im After (rektal) gemessen werden, vorbei die orale und vaginale Messung bevorzugt werden. Unter dem Arm messen ist hingegen ungenau und nicht geeignet. Bei manchen Frauen kann auch die orale Messung ungenau ausfallen, so dass diese am besten vaginal messen, um verlässliche Daten zu bekommen. Innerhalb eines Zyklus sollte immer mit demselben Thermometer auf dieselbe Art gemessen werden.
Beim Messen mit einem Quecksilberthermometer sollte die Messdauer etwa 3 (rektal) bis 5 (oral und vaginal) Minuten betragen. Bei digitaler Messung ist auch eine Messdauer von 3 Minuten sinnvoll, doch nicht alle Thermometer messen nach dem Piepton weiter. 

Noch mal zusammenfassend – am günstigsten misst man folgendermaßen:
  • morgens unmittelbar nach dem Aufwachen, vor dem Aufstehen, vor jeder anderen Tätigkeit
  • rektal, im Po (3 Minuten) oder oral, im Mund (5 Minuten) oder vaginal, in der Sch*ei*de (5 Minuten)
  • Man misst NICHT unter den Arm!!
  • innerhalb eines Zyklus die Messweise (Thermometer und Messort) nicht wechseln
  • ein normales Quecksilberthermometer ist am besten geeignet, man kann aber auch ein Digitalthermometers benutzen
  • bei gestörter Nachtruhe: vor dem Messen etwa 1 Stunde schlafen oder entspannt im Bett liegen
  • mit dem Messen entweder (besonders empfohlen bei sehr kurzen Zyklen) mit dem ersten Zyklustag oder nach der Periode beginnen
  • Nach dem Temperaturanstieg und der deutlichen Feststellung (entsprechend der NFP-Regeln) des Eisprungs kann man mit dem Messen wieder aufhören. Für Frauen mit Kinderwunsch ist aber der Temperaturverlauf gegen Ende des Zyklus hingegen interessant, da eine zweite Zyklushälfte von mehr als 17 Tagen auf eine Schwangerschaft hindeuten kann


Wie wird die Temperatur eingetragen?

Wenn man Zykluskurven online führt (z.B. bei www.mynfp.de, inzwischen leider nicht mehr kostenlos, ca. 1€/Monat), werden einfach alle Felder entsprechend ausgefüllt: Uhrzeit, Temperatur, Schleim, Gebärmutterhals und ggf. Störungen sowie Geschlechtverkehr.
Auf einem Zyklusblatt werden die auf 0,05° gerundeten Werte mit einem Punkt in der jeweiligen Tagesspalte eingetragen. Die Linien auf dem Blatt entsprechen der am Rand notierten Temperaturskala. Die Punkte werden miteinander verbunden; falls ein Tag nicht gemessen wurde, werden benachbarte Punkte nicht verbunden. (Zusätzlich die Messdauer notieren)
Hier könnt ihr Zyklusblätter ausdrucken: http://www.nfp-online.de/Zyklusblatt.18.0.html

Eine Störung ist ein besonders hoher Temperaturwert, der die üblichen Schwankungen des Tieflagenniveaus überschreitet und der durch ein besonderes Ereignis erklärt werden kann, das als möglicher Störfaktor gilt. Diese Störung wird ausgeklammert und nicht berücksichtigt; das gilt nur für die 1. Zyklushälfte.
Störungen können sein:
•   anderes Thermometer
•   Fehler/Veränderungen der Messweise innerhalb des Zyklus
•   andere Messzeit
•   Umgebungswechsel (Reise, Klimawechsel etc.)
•   Stress, Aufregung
•   Alkoholgenuss, Feiern spätabends
•   spätes Essen
•   spätes/frühes Zubettgehen
•   viel/wenig Schlaf, gestörter Schlaf
•   Schichtarbeit 
•   Krankheit/Unpässlichkeiten
•   Medikamente
« Letzte Änderung: 10. Juli 2014, 10:12:42 von Dechsi »

Serendipity

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RUND UMS SCHWANGER WERDEN
« Antwort #5 am: 14. August 2011, 12:52:53 »
Wie erkenne ich eine Störung?
Das ist gar nicht so schwer: Eine Störung ist ein erhöhter Temperaturwert, der aus der üblichen Schwankungsbreite der Temperaturtieflage nach oben herausragt und durch einen möglichen Störfaktor erklärt werden kann. Eine dadurch bedingte Temperaturzacke wird einfach ausgeklammert und nicht weiter berücksichtigt.

Was kann man aus der Temperaturkurve herauslesen?
Wichtig ist es, den Temperaturanstieg zu erkennen, weil dieser anzeigt, ob und wann in etwa der Eisprung stattgefunden hat. Zusammen mit dem Höhepunkt des Zervixschleimmusters kann der Eisprung und auch die hochfruchtbare Zeit sehr genau festgelegt werden:

Regel:
Ein Temperaturanstieg hat dann stattgefunden, wenn man drei aufeinanderfolgende Messwerte findet, die alle höher sind als die 6 vorangegangenen Messwerte, wobei die 3. höhere Messung mindestens 2/10 Grad (= 2 Kästchen im Zyklusblatt) über dem höchsten der vorangegangenen 6 niedrigeren Temperaturwerte liegen muss.




a ist die erste höhere Messung, b ist der höchste Wert der sechs niedrigen.


Auch der Messwert vom Folgetag muss höher liegen; der dritte Wert muss sogar 0,2° höher liegen als der höchste der niedrigen Werte.






Ausnahmeregel 1 zur Temperatur:
Ist die 3. höhere Messung nicht 0,2° höher, muss ein 4. Wert gemessen werden. Dieser muss höher als die sechs niedrigen Werte sein (also über der Hilfslinie liegen), aber nicht unbedingt 0,2° höher sein:




Ausnahmeregel 2 zur Temperatur:
Eine der drei höheren Messungen kann auf oder unter die Hilfslinie fallen. Dieser Wert darf nicht berücksichtigt werden:




Die Ausnahmeregeln dürfen nicht miteinander kombiniert werden. Ist eine Auswertung nach diesen Regeln nicht möglich, muss weiter nach einem Temperaturanstieg gesucht werden!


Wo liegt nun der Eisprung auf der Temperaturkurve?
Der Eisprung findet meistens ein oder zwei Tage vor der 1. höheren Messung statt oder am Tag der 1. höheren Messung selbst. Weil sich die Temperaturhochlage nur ausbildet, wenn der Progesteronspiegel steigt und dieser wiederum nur ansteigt, wenn ein Eisprung stattgefunden hat, ist die Temperaturhochlage fast immer ein Beweis für den Eisprung.





Drüsen im Gebärmutterhals (Zervix) bilden im Laufe des Zyklus Schleim von wechselnder Qualität und Menge. Im Allgemeinen wird eine Frau den Zervixschleim einige Tage nach der Monatsblutung erstmals wahrnehmen. Manche Frauen haben ihn bewusst noch nie wahrgenommen, obwohl er eigentlich – wenn man es weiß – nicht zu übersehen ist. Viele Frauen haben schon bemerkt, dass manchmal etwas „Ausfluß“ am Scheideneingang vorhanden ist. Nur wenige wissen, dass es sich dabei um den sogenannten Zervixschleim handelt, der die fruchtbaren Tage anzeigt.

Wie kann man den Zervixschleim beobachten?
Zunächst ist er dicklich-zäh, teils klebrig-cremig und oft weißlich gefärbt. Je näher der Eisprung rückt umso reichlicher und flüssiger wird der Zervixschleim und gleichzeitig klarer - fast wie rohes Eiweiß. Dann hat er jene Beschaffenheit, die es den Spermien ermöglicht, durch ihn zur Eizelle vorzudringen und auch einige Tage in der Gebärmutter zu überleben und auf den Eisprung zu warten. Nach dem Eisprung dickt der Zervixschleim wieder ein, verschließt pfropfartig den Muttermund und wird für die Samenzellen wieder undurchdringbar. Den Zervixschleim kann man beobachten über Empfinden/Gefühl und Sehen resp. Fühlen:

Empfinden/Gefühl:
Man sich tagsüber ab und zu bewusst machen, was man am Scheideneingang empfindet. Mal hat man das Gefühl, dass es am Scheideneingang trocken ist, vielleicht sogar unangenehm trocken und etwas juckend. Das ist normalerweise ein Zeichen dafür, dass kein Zervixschleim vorhanden ist. Ein anderes Mal fühlt sich der Scheideneingang feucht oder sogar richtig nass an, so stark vielleicht, dass auch der Slip nass ist. Das spricht dann für die hochfruchtbare Zeit.

Sehen/Fühlen:
Auf der Toilette kann man sich mit den Fingern oder dem Toilettenpapier über den
Scheideneingang wischen und den Zervixschleim ansehen. Er kann gelblich, weißlich, dicklich, klumpig und durchsichtig sein oder cremig, geleeartig, glasig, rötlich oder wie rohes Eiweiß aussehen. Um festzustellen, ob der Schleim dehnbar/spinnbar ist, kann man das Toilettenpapier nach dem Abwischen zusammenklappen und auseinanderfalten. Manchmal lässt sich der Schleim wie rohes Eiweiß in Fäden auseinanderziehen. Man kann die Dehnbarkeit natürlich auch mit den Fingern prüfen. Wenn man über den Scheideneingang wischt, kann es sich in der Zeit auch wie Öl oder Seife auf der Haut also schlüpfrig und glitschig anfühlen.

Wichtig: Der Zervixschleim wird äußerlich, am Scheideneingang beobachtet.
 Es ist nicht notwendig, sich in die Sch*ei*de hineinzufassen!!


Wann beobachten Sie den Zervixschleim am besten?
Ganz einfach beim üblichen Gang auf die Toilette.
« Letzte Änderung: 10. Juli 2014, 10:13:10 von Dechsi »

Serendipity

  • Gast
RUND UMS SCHWANGER WERDEN
« Antwort #6 am: 14. August 2011, 12:54:54 »
Wie verändert sich der Zervixschleim im Laufe eines Zyklus? Und was hat das zu bedeuten?
Die ersten Tage nach der Periodenblutung ist oft kein Zervixschleim zu sehen und auch nicht zu spüren. Das sind dann schlechte Zeiten für die Samenzellen, die ja ohne Zervixschleim nicht überleben können.Danach kann es sein, dass man sich etwas feucht am Scheideneingang fühlt, obwohl noch keinen Schleim zu sehen ist. Oder aber, der Schleim wird sofort sichtbar und ist zuerst weißlich oder gelblich,dicklich, klumpig, nicht dehnbar und noch relativ wenig. Das heißt, am Eierstock kommt es zu erhöhter Aktivität, es werden vermehrt Östrogene gebildet, der Eisprung rückt näher. Man kann nicht vorhersagen, wann er genau stattfindet, es könnte z.B. in einer Woche so weit sein.
Auch wenn der Zervixschleim zu Beginn noch keine optimale Qualität hat, gibt es jetzt bereits eine erhöhte Chance für die Samenzellen, in den Buchten des Gebärmutterhalses zu überleben... und auf den Eisprung zu warten. Es gibt also bereits eine gewisse Chance, schwanger zu werden. Diese Chance verbessert sich erheblich, je näher der Eisprung rückt und je mehr Schleim deshalb gebildet wird und je besser er in seiner Qualität wird. Er lagert Wasser ein und wird deshalb milchig oder geleeartig und schließlich durchsichtig, glasig. Er lässt sich in Fäden ziehen und sieht aus wie rohes Eiweiß. Der Scheidenbereich fühlt sich glatt an, wie eingeseift, glitschig. Manche Frauen haben sogar das Gefühl, es läuft fast wie Wasser heraus. Zur Zeit des Höhepunktes des Schleimmusters oder 1 oder 2 Tage danach kommt es normalerweise zum Eisprung. Anschließend kann von einem Tag auf den anderen der Zervixschleim völlig verschwunden sein oder er wird zumindest wieder weißlich, klumpig und deutlich weniger (verliert Dehnbarkeit...).

Hier mal einige bildliche Beispiele von Zervixschleim:



Die Beobachtung des Zervixschleimes eintragen
Am besten trägt man abends ein, was man tagsüber beobachtet hat – auch wenn man nur einmal kurz etwas bemerkt hat – und zwar die für diesen Tag beste Qualität. Wenn man z.B. mittags glasigen Zervikalschleim beobachtet hat und nachmittags dicklichen, so trägt man „glasig“ ein.
Man kann das Ganze aber auch vereinfachen, indem man Abkürzungen benutzt (auch gewisse online-Zykluskurven wie mynfp basieren auf diese Abkürzungen):.
t = nichts gesehen, trockenes Gefühl
0 = nichts gesehen, nichts gespürt
f = feuchtes Gefühl, kein Schleim sichtbar
S = Schleim ist dicklich, weißlich, gelblich, klumpig oder cremig
S+ = Schleim ist glasig, durchsichtig, wie rohes Eiweiß, dehnbar, fadenziehend, flüssig, rötlich oder rinnt weg wie Wasser, nasses Gefühl, glitschiger Scheideneingang

folgende beiden Bilder machen die Unterscheidung zwischen S und S+ Qualität deutlich:



Was kann man aus dem Zervixschleimmuster herauslesen?
Der Beginn des Schleimsymptoms zeigt, dass der Eisprung naht. Mit zunehmender Entwicklung der Schleimqualität haben die Samenzellen immer bessere Überlebenschancen. Das Optimum der Fruchtbarkeit liegt um die Tage des sog. Höhepunktes des Schleimmusters.

Regel: Der Höhepunkt des Schleimsymptoms ist der letzte Tag mit der für diesen
Zyklus besten Schleimqualität.





Und noch an einem weiteren Körperzeichen erkennt eine Frau den Wechsel ihrer Fruchtbarkeit: an den Veränderungen des Gebärmutterhalses. Er ragt kugel- oder zapfenförmig in die Sch*ei*de hinein. Im Laufe ihres Zyklus lässt sich durch regelmäßiges Abtasten meist deutlich feststellen wie sich Lage und Festigkeit des Gebärmutterhalses und die Öffnung des Muttermundes verändern. Diese Selbstuntersuchung ist für das Erkennen der fruchtbaren und unfruchtbaren Tage nicht in jedem Fall erforderlich. Sie kann aber manchmal - wie in den Wechseljahren oder nach der Geburt eines Kindes - eine zusätzliche Hilfe sein.
Diese Kombination der Beobachtung von Symptomen (Zervixschleim oder Muttermund und Körpertemperatur) gibt der Methode auch ihren Namen: sympto-thermale Methode.



Allerdings muss auch erwähnt werden, dass das Abtasten des MuMus nur mit frischgewaschenen Fingern erfolgen sollte... jedes Abtasten trägt auch das Risiko mit sich, Keime in die Schei*de zu verschleppen.
« Letzte Änderung: 10. Juli 2014, 10:13:42 von Dechsi »

Serendipity

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RUND UMS SCHWANGER WERDEN
« Antwort #7 am: 14. August 2011, 12:56:47 »



Genauer als mit der Messung der Basaltemperatur kann man die fruchtbare Zeit mit Ovulationstests bestimmen, sogar bei einem unregelmässigen Zyklus. Gemessen wird der Verlauf des Hormons LH (Luteinisierendes Hormon). Einige Zykluscomputer wie z.B. PERSONA können sowohl das LH als auch das Östrogen im Urin auswerten. Das LH löst innerhalb von 24-36 Stunden nach seinem höchsten Wert den Eisprung aus. Da die fruchtbare Zeit auf drei Tage vor bis maximal zwei Tage nach dem LH-Anstieg begrenzt ist, muss schnell gehandelt werden: Innerhalb von 24 Stunden hat Ihre Fruchtbarkeit ihren Höhepunkt erreicht, und um das noch auszunutzen, sollte man bei deutlich positiven Ovulationstest "herzeln".

Wann man mit dem ersten "Ovu" anfängt, hängt von der jeweiligen Zykluslänge ab. Bei einer Zykluslänge von 24-35 Tagen zieht man 17 Tage ab. Bei einer Zykluslänge von 28 Tagen sollte also am 11. Tag die erste Messung erfolgen. Der Test kann grundsätzlich zu jeder Tageszeit durchgeführt werden. Man sollte allerdings die Testreihe immer ungefähr zur selben Tageszeit durchführen, um eine bessere Vergleichbarkeit zu erzielen. Mindestens 2-3 Stunden vorher sollte man keinen Urin gelassen haben und am besten trinkt man einige Stunden vor Durchführung des Tests möglichst wenig, damit der Hormongehalt im Urin nicht verdünnt wird. Für viele Frauen ist es deshalb am einfachsten, den Test morgens nach dem Aufstehen durchzuführen. Die höchste Hormonkonzentration ist allerdings im Nachmittags- resp. Abendurin enthalten, so dass diese Zeit für ein deutliches Ergebnis zu bevorzugen ist.

Bestimmte Medikamente haben einen Einfluss auf die Testergebnisse. Bei der Einnahme von Antibiotika, Östrogen, Clomifen, Psychopharmaka oder der Pille steigt z.B. der LH-Wert im Körper. Damit ist der Test dann nicht aussagekräftig. Auch die Wechseljahre, eine kürzlich erst beendete Schwangerschaft, Eierstockzysten und Endometriose können die Hormonwerte verändern.

Nach Absetzen der Pille oder einer anderen hormonellen Verhütungsmethode kann es einige Monate dauern, bis sich der Zyklusverlauf wieder normalisiert hat. Deshalb kann es sinnvoll sein, dass zwei natürliche Zyklen abwarten, bevor man mit den Ovus anfängt.
Ovulationstests sind auch nicht als Verhütungsmittel geeignet, weil Spermien einige Tage im Körper überleben können. Wenn man GV hatte, bevor das LH angestiegen ist, kann man dennoch schwanger werden.

Eine Ovulationsserie sieht so aus:







Man kann einen Ovulationstest auch fürs Orakeln benutzen. Der LH-Test wurde zwar nicht für die Messung des Schwangerschaftshormons hCG (humane Choriongonadotropin) konstruiert, da aber die beiden Moleküle sehr ähnliche Struktur haben, kann der Ovu mit hCG eine Kreuzreaktion geben und sogar früher als ein Schwangerschaftstest anschlagen. Beim Orakeln mit Ovus oder Persona-Stäbchen sollte man darauf achten, dass man nicht nur an einem Tag orakelt, sondern an mehreren aufeinanderfolgenden Tagen und guckt, ob die Testlinie stärker wird. Man kann frühestens 8-9 Tage nach dem ermittelten Eisprung mit Orakeln beginnen und sollte dafür immer (wie bei den Schwangerschaftstests auch) Morgenurin verwenden.

Achtung:
Jede Frau hat im ganzen Zyklus eine bestimmte Menge an LH und bei bestimmten Frauen kann diese Menge schon so viel sein, dass er von einigen Ovutestmarken bereits erfasst wird. LH-Orakel ist daher nur denjenigen zu empfehlen, die damit umgehen können, dass trotz stärker werdender Testlinie die Menstruation kommen kann oder der Schwangerschaftstest trotzdem negativ ausfällt. Orakelgenauigkeit soll bei 70% liegen.

Hier ein Beispiel für ein positives Orakel (im Vergleich zu der positiven SST-Serie):





« Letzte Änderung: 16. Juli 2014, 21:36:10 von Blumenkind »

Serendipity

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RUND UMS SCHWANGER WERDEN
« Antwort #8 am: 14. August 2011, 13:05:17 »




Viele Frauen fanden schon in der homöopathie und Kräuterkunde Hilfe und Unterstützung bei der Zyklusregulierung und dem schwanger werden. Da es zu umfangreich wäre, hier alle Informationen rund um die Homöopathie, Tees & Co aufzuführen, wollen wir euch wichtige nützliche Links auflisten, wo ihr euch bei Bedarf und Interesse selbst durchklicken könnt. An der Stelle sei aber auch gesagt und betont, dass es sich hierbei lediglich um eine Informationssammlung handelt, welche den Gang zu und die Abklärung von einer ausgebildeten Fachperson nicht ersetzt. Wer sich durch die Seiten inspirieren lässt und das eine oder andere ausprobiert, tut dies sozusagen "auf eigene Gefahr hin" ;)


informative Links:

natürliche Hilfsmittel bei Fruchtbarkeitsprobleme

Infos zu Homöopathie der Kinderwunschhilfe

Infos zu Bryophyllum

Kinderwunsch-Tee

Kräuter & Fruchtbarkeit
« Letzte Änderung: 16. Juli 2014, 21:32:14 von Blumenkind »

Serendipity

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RUND UMS SCHWANGER WERDEN
« Antwort #9 am: 14. August 2011, 13:07:16 »




Infos zur Spermienqualität & zum Spermiogramm

Zitat
Ein Spermiogramm ist das Ergebnis einer Ejakulatanalyse und dient der Beurteilung der Zeugungsfähigkeit des Mannes. Ein Spermiogramm wird erstellt, wenn Verdacht auf Unfruchtbarkeit besteht (unerfüllter Kinderwunsch) oder nach einer Vasektomie die Sterilität sichergestellt werden muss.
Um eine ausreichende Aussagekraft zu gewährleisten, wird das Sperma nach drei- bis fünftägiger Enthaltsamkeit mittels Masturbation gewonnen - eine Enthaltsamkeit darüber hinaus verbessert das Resultat nur unwesentlich. Die laboranalytische Untersuchung beginnt nach Verflüssigung des Spermas, die in der Regel nach circa 15 - 30 Minuten einsetzt. Im Mittelpunkt steht die mikroskopische Beurteilung der Samenzellen mit Hinblick auf ihre Konzentration, Beweglichkeit und Form.
Quelle: wikipedia

Die World Health Organisation (WHO) hat ein Laborhandbuch herausgegeben, das die Untersuchungsmethoden des Ejakulats und die Beurteilung anhand von Referenzwerten standardisiert. Das neueste Handbuch kam im Juni 2010 heraus. Interessanterweise wurden im neuen Handbuch einige Werte (vor allem nach unten) korrigiert und die Beurteilung der Morphologie geändert.


Die neuen Normwerte im Einzelnen (bisher gültige Angaben in Klammern)
 
Ejakulatvolumen: 1,5 ml (2ml)
Gesamtspermienzahl: 39 Millionen (40 Millionen)
Spermienkonzentration: 15 Millionen/ml (20 Millionen/ml)
Anteil beweglicher Spermien: 40% (50%)
Anteil vorwärtsbeweglicher Spermien: Es wird nicht mehr zwischen schnell und langsam vorwärtsbeweglichen Spermien unterschieden (sog. WHO a und WHO b). Es sollen mindestens 32% der Spermien vorwärtsbeweglich sein (50%)
Anteil lebender (vitaler) Spermien: 58% (75%)
Anteil normalgeformter Spermien (Morphologie): 4% (30%)


Der gravierendste Unterschied findet sich bei der Beurteilung der Morphologie. Da diese Normwerte bei fruchtbaren Männern gefunden wurden, zeigt sich, dass die äußerliche Beschaffenheit der Spermien einen wesentlich geringeren Einfluss hat, als man bisher angenommen hatte. Die zweite wesentliche Änderung betrifft die Beweglichkeit. Auch wurde die Beurteilungsgrundlage geändert (WHO a+b wurden zusammengefasst) und die Normwerte vermindert. Nun reichen knapp ein Drittel vorwärtsbeweglicher Spermien, unabhängig von der Geschwindigkeit.
 
Bis diese Werte allerorts Eingang in die Beurteilung von Spermiogrammen findet, wird erfahrungsgemäß ein längerer Zeitraum ins Land gehen.

Aus: Neue Normwerte der WHO für Spermienuntersuchungen | Andrologie, Featured | Aktuelles zum Thema Kinderwunsch von www.wunschkinder.net

Details zum Spermiogramm und zur Beurteilung der Spermienqualität findet ihr:

http://de.wikipedia.org/wiki/Spermiogramm



Infos zur Verbesserung der Spermienqualität

Ein Spermiogramm ist immer nur eine Momentaufnahme. Bei einem schlechten Ergebniss sollte man also nicht gleich aufgeben, sondern einige Wochen später ein weiteres zum Vergleich machen lassen.
In dieser Zeit kann Mann einiges zur Verbesserung der Spermienqualität tun.

Hier eine kleine Aufstellung:

- sollte er rauchen ---> aufhören: Nikotin zerstört nicht nur die Lunge, auch die Spermien leiden darunter!!

- gesunde Ernährung: eine ausgewogene Ernährung mit ausreichend Vitaminen und Mineralstoffen führt zu einer guten Spermienqualität

- Vermeidung großer Wärme im Genitalbereich: keine engen Hosen, nicht heiß baden, Saunagänge reduzieren

- hochdosiertes Zink: dies gibt es in der Apotheke in Reinform, oder auch als Kombipräparate mit anderen wichtigen Spurenelementen/Vitaminen

- bei Übergewicht ---> abnehmen: generell ist regelmäßiger Sprt förderlich für eine gute Spermienqualität

- auf Alkohol verzichten

Im Großen und Ganzen gilt das Motto: Geht es Mann gut, geht es auch den Spermien gut.
« Letzte Änderung: 10. Juli 2014, 10:14:56 von Dechsi »

Serendipity

  • Gast
RUND UMS SCHWANGER WERDEN
« Antwort #10 am: 14. August 2011, 14:03:16 »




Herzlichen Glückwunsch, du hast es geschafft! Du bist schwanger! :D Mit dem positiven SST tauchen aber auch gleich die ersten Fragen auf. Hier findest du einige Antworten. Alles andere kannst du dann in unserem Bereich Hurra, endlich schwanger finden. Da bist du gut aufgehoben und kannst dich mit vielen anderen Frauen austauschen, die gerade in der gleichen Situation sind :D Wir wünschen dir aber schon an dieser Stelle eine wunderschöne und beschwerdefreie Kugelzeit! :D


Ich bin schwanger: was gilt es jetzt zu beachten?

Eine aufregende Zeit steht dir nun bevor. Dein Körper wird das größte Wunder der Natur hervorbringen und sich stark verändern. Wichtig ist, dass du auf dich und deinen Nachwuchs nun gut achtest. Dein Frauenarzt wird dir bei der ersten Untersuchung alle nötigen Informationen für die nächsten Monate geben. Einen Termin kannst du nach dem positiven SST vereinbaren. Dort wird dir dann per Ultraschall (US) und/oder Blutuntersuchung die Schwangerschaft bestätigt. Je nach dem in welcher Schwangerschatswoche du positiv getestet hast wird man auf dem US schon etwas erkennen, oder eben nicht. Lass dich davon aber erstmal nicht verunsichern. Höre auf dein Gefühl, eine Mutter spürt meist selbst am besten ob alles in Ordnung ist oder nicht.
In einer Schwangerschaft kannst du eigentlich genauso leben wie zuvor auch. Nur auf Extremsport, Alkohol, Niktotin, Drogen, Strahlungen und das Heben von schweren Dingen solltest du verzichten. Auch einige "normale" Sportarten sollten gemieden werden (z.B. tauchen).
Je nachdem in welchem Beruf du arbeitest solltest du deinem Arbeitgeber schnell von der Schwangerschaft berichten. In einigen Fällen (Pflege, Kinderbetreuung, Röntgenstrahlung etc.) wirst du um ein Beschäftigungsverbot nicht herum kommen. Sprich es bei deinem ersten Arztbesuch einfach an.




hCG-Tabelle: der Verlauf des hCGs in den ersten Wochen der SS

Hier eine Tabelle (danke Andi), die die Zunahme der hCGs im Verlauf der ersten Schwangerschaftswochen darstellt:

Schwangerschaftshormon HCG - Höhe des Spiegels im Verlauf der Schwangerschaft

SSW (p.m.)*     Konzentration mlU/ml     

2.-3.              10 - 50    
4.                    40 - 1000    
5.                    400 - 20700    
6.                    2200 - 74200    
7.                    6000 - 130000    
8.                    2900 - 190000    
9.                    18500 - 205000    
10.                18000 - 200000    
11.               16500 - 180000    
12.              14500 - 125000
13.               12500 - 95000
14.               10500 - 80000
15.               9000 - 70000
16.               7000 - 64000
17.               5500 - 56000
18.               4500 - 50000
19.               3300 - 40000
20.               2500 - 32000
21.               1800 - 25000


eine andere stellt die hCG-Konzentration ab ES dar im Blut wie im Urin:

 HCG Tabelle - Blut

Zeitpunkt ES+8 --- Wert 2 mIU/ml --- Normbereich 1,40-5,30
Zeitpunkt ES+9 --- Wert 3 mIU/ml --- Normbereich 1,40-5,30
Zeitpunkt ES+10 --- Wert 5 mIU/ml --- Normbereich 1,90-13,10
Zeitpunkt ES+11 --- Wert 17 mIU/ml --- Normbereich 8-35
Zeitpunkt ES+12 --- Wert 34 mIU/ml --- Normbereich 20-59
Zeitpunkt ES+13 --- Wert 55 mIU/ml --- Normbereich 33-91
Zeitpunkt ES+14 --- Wert 89 mIU/ml --- Normbereich 57-140
Zeitpunkt ES+15 --- Wert 159 mIU/ml --- Normbereich 100-252
Zeitpunkt ES+16 --- Wert 260 mIU/ml --- Normbereich 156-433
Zeitpunkt ES+17 --- Wert 433 mIU/ml --- Normbereich 276-706
Zeitpunkt ES+18 --- Wert 700 mIU/ml --- Normbereich 473-1033
Zeitpunkt ES+19 --- Wert 933 mIU/ml --- Normbereich 626-1384
Zeitpunkt ES+20 --- Wert 1399 mIU/ml --- Normbereich 973-1998


HCG Tabelle - Urin

Zeitpunkt ES+10 --- Wert 2 mIU/ml
Zeitpunkt ES+11 --- Wert 3 mIU/ml --- Normbereich 1,40-5.30
Zeitpunkt ES+12 --- Wert 5 mIU/ml --- Normbereich 1.90 und 13.10
Zeitpunkt ES+13 --- Wert 17 mIU/ml --- Normbereich 8.00 und 35.00
Zeitpunkt ES+14 --- Wert 34 mIU/ml --- Normbereich 20.00 und 59.00
Zeitpunkt ES+15 --- Wert 55 mIU/ml --- Normbereich 33.00 und 91.00
Zeitpunkt ES+16 --- Wert 89 mIU/ml --- Normbereich 57.00 und 140.00
Zeitpunkt ES+17 --- Wert 159 mIU/ml --- Normbereich 100.00 und 252.00
Zeitpunkt ES+18 --- Wert 260 mIU/ml --- Normbereich 156.00 und 433.00
Zeitpunkt Es+19 --- Wert 433 mIU/ml --- Normbereich 276.00 und 706.00
Zeitpunkt ES+20 --- Wert 700 mIU/ml --- Normbereich 473 und 1033


Welche Arzneimittel sind in der SS erlaubt?

Hierzu gibt es eine tolle Seite im Netz: www.embryotox.de

Jedoch gilt bei allen Medikamenten: Bitte immer erst Kontakt zu deinem Arzt aufnehmen und ihn oder einen Apotheker fragen!!!
« Letzte Änderung: 10. Juli 2014, 10:15:19 von Dechsi »

Serendipity

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RUND UMS SCHWANGER WERDEN
« Antwort #11 am: 14. August 2011, 14:09:00 »




Du bist schwanger und es war nicht geplant? Vielleicht bist du sogar minderjährig oder hast keinen festen Partner? Bei folgenden Stellen bekommst du Antworten auf all deine Fragen. Lass dich beraten welche Unterstützung dir zusteht und red auch mit deinen Freunden, deiner Familie. In den meisten Fällen wird es eine gute Lösung für alle geben. Dafür wünschen wir viel Kraft.

http://www.familien-wegweiser.de/wegweiser/stichwortverzeichnis,did=198330.html
http://www.profamilia.de/erwachsene/ungewollt-schwanger.html
http://www.caritas.de/hilfeundberatung/ratgeber/familie/schwangerschaft/
« Letzte Änderung: 10. Juli 2014, 10:18:32 von Dechsi »

Serendipity

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RUND UMS SCHWANGER WERDEN
« Antwort #12 am: 14. August 2011, 14:12:41 »
« Letzte Änderung: 10. Juli 2014, 10:18:56 von Dechsi »

 

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