Autor Thema: Schwangerschafts Diabetes  (Gelesen 3365 mal)

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Offline BabyEntchen

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Schwangerschafts Diabetes
« am: 17. April 2012, 15:56:03 »
Hallo Mädels,

wie im Betreff zu lesen ist geht es um Schwangerschafts Diabetes. Ich hatte letzte Woche meinen oGTT der auffällig war. Die Werte waren 92 (voll vertretbar), der Wert nach dem Zuckerzeugs lag bei 224 :o und der Dirtte Wert lag bei 141 (wieder vertettbar) auch laut des Diabetologen wo ich morgen noch mal den richtigen Beratungstermin habe und auch zwei weitere Experten dafür haben das bestätigt.

Ich messe jetzt 4x Täglich, sprich nach dem Aufstehen (nüchtern) und dann jeweils eine Stunde nach dem Essen (Morgens, Mittags und Abends). Und die Werte sind laut meiner Infoblätter alle im normbereich. Nur die Tage nach dem oGTT waren sehr grenzwertig.

Naja wie dem auch sei, ich bin auf der Suche nach Mädels die auch mit dem Blutzucker zu tun haben. Und würde gerne Erfahrungsberichte von euch wie sich das alles bei euch entwickelt hat hören/lesen. Und vor allem was zubeachten ist wenn es richtung Geburt geht. Was musstet ihr beachten? Und wie ging es eurem Kind nach der Geburt? Muss ich da mit irgendwas rechnen? Wie sieht das aus mit Kaiserschnitt? Wird einem dazu schnell geraten oder was habt ihr für erfahrungen gemacht? Und zu guter letzt ist ein Klinikum mit Babystation sinnvoll? Ich frage des halb weil mein Wunsch krankenhaus zwar Kinderärzte hat aber eben nicht voll ausgebaut mit Stadtion und allem.

Ich hoffe ihr teilt mir eure Erfahrungen mit!

Liebe Grüße

Offline Finchen81

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Antw:Schwangerschafts Diabetes
« Antwort #1 am: 17. April 2012, 22:45:30 »
Hallo!

Ich hab`dir ja schon im MT kurz was geschrieben.
Leider kann ich deine Fragen hier nicht beantworten.

Aber:
Ist dein Kind denn beim US immer zu groß für deine SSW?
Wie viele Std vor dem großen Zuckertest hattest du das letzte Mal gegessen?

Bei mir waren das anscheinend zu wenige Stunden (ich hab später erst im Netz gelesen, dass man am besten ab 22.00Uhr nix mehr essen sollte. Beim FA hat mir das niemand gesagt). Ich hab bis 00.00Uhr gegessen Der Test war um 8.30Uhr.

Meine Werte beim OGTT waren:
nüBZ:122
n1hBZ:169
n2hBZ:140

Da aber das Baby zierlich ist, CTG, Muttermund und Gebärmutterhals in Ordnung waren meinte mein Arzt erst mal wir warten nochmal ab und machen noch nen Test.

Das war dann der kleine - 3 Wochen später (Urlaub dazwischen). Da war ich jetzt bei nüBZ:78

Er sagte eher etwas niedrig, also keine Sorgen machen.
Hab diesmal vonn 22.00Uhr bis 9.30Uhr nix gegessen.

Vielleicht musst du dir auch keine so großen Sorgen machen???  :-*

Viele liebe Grüße, Finchen
 s-hug

Offline BabyEntchen

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Antw:Schwangerschafts Diabetes
« Antwort #2 am: 18. April 2012, 13:55:47 »
Finchen nein mein Löwchen war nie zu Groß oder zu schwer für die Woche. War immer in der Norm.

Ich hatte ja heute das Gespräch mit der Diabetologin und die meinte nach dem wir heute noch mal provoziert haben mit was süßem das es für mich einfach zu viel süß auf einmal War. Und das deswegen der Wert so hochgeschnellt ist.

Offline schmeff26

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Antw:Schwangerschafts Diabetes
« Antwort #3 am: 20. April 2012, 09:19:59 »
hallöchen Babyentchen...

ich teile leider dasselbe schicksal wie du.... hab mit dem ssdiabetes noch gar keine erfahrung und weis auch gar nicht ob ich alles richtig mach  :-\ heute früh z.B. hab ich nü gemessen 136 (linke hand) dann hab ich gleich nochmal gemessen, aber auf der anderen seite da war dann der wert  ok...(88 nü) also ich versteh das nicht.... ??? mach ich da irgendwas falsch... auch so.. ernähr ich mich momentan nur von salat und meinem eiweißbrot...  muss ich schokolade nun eigentlich ganz meiden, auch wenn der wert 1h danach nicht über 140 geht... Hmm...fragen über fragen....

glg vielleicht kann ja jemand helfen....

Offline Jolante78

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Antw:Schwangerschafts Diabetes
« Antwort #4 am: 20. April 2012, 15:25:58 »
Hallo, schaue ab und zu mal rein und sah diesen Tread,
also ich hatte bei beiden Kindern Diabetes. Ich kann nur sagen das es da ständig neue Erkenntnisse über Ernährung und Werte gibt. Mir sagte mein Diabetologe sogar das die Normwerte von Bundesland zu Bundesland verschieden wären.
Ich habe immer 4x tgl. Insulin spritzen müssen. Wurde dann von einer Diätassistensin beim Zweiten eingestellt und durfte nur 12BE am Tag essen. Dann kam ich ins KH da der Zucker nicht mehr einzustellen war, nach dem Essen sehr hoch und 2h später immer im Unterzucker. Im KH die waren ganz schockiert und sagten ich müsse mind. 15BE essen, dort bekam ich sogar einmal am Tag ein kleines Stück Kuchen und durfte laut KH-Arzt einmal die Woche am Adventskaffee zu Hause Stollen essen. Also meine Diätassistentin war nicht begeistert, die hatte sogar im Arztbrief fürs KH geschrieben das ich die Diät nicht tolerieren würde und der Zucker deshalb so hoch wäre. Fand ich eine Frechheit und leider war er im KH so hoch wie nie, da ich da soviele BE's bekam, GSD da hat die nette Frau gesehen das ich das wohl doch alles nach Plan gegessen hatte wie sie vorschrieb. Aber solange ihr noch mit Diät eingestellt seid geht das noch und ich wünsche Euch das ihr nicht spritzten müßt.
Die Kinder wurden leider Beide geholt und die Gefahr das sie nach der Geburt unterzuckern besteht leider, ich habe mich deshalb für ein KH mit Babyintesiv entschieden, der Zweite lag zwar da aber wegen anderen Problemen, vom BZ war bei Beiden alles ok.
Lg Jo

Offline BabyEntchen

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Antw:Schwangerschafts Diabetes
« Antwort #5 am: 20. April 2012, 17:30:28 »
hallöchen Babyentchen...

ich teile leider dasselbe schicksal wie du.... hab mit dem ssdiabetes noch gar keine erfahrung und weis auch gar nicht ob ich alles richtig mach  :-\ heute früh z.B. hab ich nü gemessen 136 (linke hand) dann hab ich gleich nochmal gemessen, aber auf der anderen seite da war dann der wert  ok...(88 nü) also ich versteh das nicht.... ??? mach ich da irgendwas falsch... auch so.. ernähr ich mich momentan nur von salat und meinem eiweißbrot...  muss ich schokolade nun eigentlich ganz meiden, auch wenn der wert 1h danach nicht über 140 geht... Hmm...fragen über fragen....

glg vielleicht kann ja jemand helfen....

Hallo,

also laut meinen Zwei Diabetologen (die eine macht das noch nicht ganz solang das wegen ist eine erfahrene dabei) ist Saft und alle Süßgetränke zu meiden. Bzw. sehr sehr einzuschränken.

Aber zwei mal messen ist Quatsch! Man misst nur 1 mal an einer Hand!

Ich esse Schocki auch weiterhin aber eben immer nur ein bisschen direkt nach dem essen als nachtisch das ist bei mir am besten! Laut der Ärztin sollte man Schocki als Zwischenmahlzeit sehen weils so viel Zucker hat. Aber ganz genau warum hab ich nicht gerafft.

Ich trinke auch mal ein Glas Cola und Co. aber eben zum essen 1 Glas.

Jolante mit BE arbeiten meine 2Ärzte nicht. Ich soll nur auf die Menge achten bzw. die Kohlehydrate gering halten und an den anderen Sachen wie Gemüse und Fleisch "satt" essen. Essen darf ich im Grunde alles also auch Kuchen aber soll es als Zwischenmahlzeit sehen.


Offline schmeff26

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Antw:Schwangerschafts Diabetes
« Antwort #6 am: 21. April 2012, 20:10:01 »
@ babyentchen...

das mit dem 2x messen...hab ich nur für mich gemacht...weil ich so erschrocken war....nü 136...ich wusste, dass das nicht sein kann...weil die tage zuvor mein wert super war..also hab ich nen anderen finger nochmal genommen...ich hoffe du verstehst was ich mein....

 s-winken

Offline Hummelchen1976

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Antw:Schwangerschafts Diabetes
« Antwort #7 am: 22. April 2012, 23:20:04 »
Ich hatte in beiden Schwangerschaften einen SS-Diabetes.

In der 1. Schwangerschaft habe ich zuerst einen test beim Hausarzt machen lassen:
der war auffällig, daher Überweisung zum Diabetologen
*OGTT dort erstmal unauffällig, soll in 6 Wochen nochmal zur Wiederholung kommen
*2. OGTT dann doch auffällig, sonst hätte ich den wieder 6 Wochen später nochmal machen müssen, eben weil der Insulinbedarf mit fortschreitender Schwangerschaft ansteigt

Die Diabetes-Praxis war auch richtig auf Schwangere spezialisiert.
Man bekam dort so ein Heftchen, wo man seine Meßwerte und was man gegessen hat, eintragen sollte. Gemessen wurde dort 7 mal täglich, morgens nüchtern, dann 1 Stunde nach dem Frühstück, vor und 1 Stunde nach Mittag und Abendessen und vor dem Schlafen gehen.
Jeden Donnerstag war Gruppenrunde mit allen Schwangeren und einer Ernährungsberaterin. Sie hat sich unsere Bücher mit den Meßwerten und den Essensplänen angesehen und daraufhin Tipps gegeben, was man ändern könnte bzw. wenn es diättechnisch nicht mehr einstellbar war zusammen mit dem Arzt Insulin angesetzt.

Bei mir war es dann nach wenigen Wochen so weit, daß ich Insulin spritzen mußte.

Kind ist immer normal gewachsen. Bei 37+ hatte ich dann einen Blasensprung, so daß dann eingeleitet wurde. Kind kam dann bei 37+1 mit 3070 Gramm, alles total unkompliziert, keinerlei Blutzuckerschwankungen und bei mir danach auch wieder alles ok. Hatte dann 8 Wochen nach der Entbindung nochmal einen OGTT, der normal war.

In der 2. SS war der 1. OGTT auch erstmal unauffällig und ab dem 2. gings dann los, direkt mit Insulin. Diesmal erst zur Nacht (Basal), weil tagsüber und vor dem Einschlafen alles supi war und morgens dann total hoch.
Später bekam ich dann auch noch Rapid-Insulin zu den Mahlzeiten.
BE's ausrechenen und so mußte ich nicht. Hab halt einen empfohlenen Wert bekommen und dann je nachdem, selbst etwas angepaßt.

Als Tipps gab es dort den Hinweis, nicht rigoros Kohlenhydrate zu streichen, weil man selbst und auch das Baby benötigt diese für Energie.
Aber langsam wirkende Kohlenhydrate bevorzugen, also Vollkornprodukte. Nudeln z.B. nicht zu matschig kochen. (Bei mir haben Nudeln immer den Zucker hochgeputscht. Habe mich danach auch mal übergeben und trotzdem war der Zucker nach 1 Std. über 200)
Bei Kuchen lieber die Sahnetorte als einen trockenen Kuchen, weil Fett die Kohelenhydrataufnahme verzögert.
Wenn Lust auf was Süßes, lieber Schoki als Gummibärchen (die Sache mit dem Fett)

@ unterschiedliche Werte links/rechts: Evtl. war noch etwas Zucker auf der Haut? Oder mußte die Haut zu sehr zusammengequetscht werden, um einen vernünftigen Tropfen Blut zu bekommen?

@ Richtung Geburt: Beim Großen war ich in der Uniklinik, eben wegen der Kinderstation, brauchten wir dann ja aber nicht
Bei der Kleinen war ich in einer Klinik ohne Kinderstation, allerdings nicht weit weg von der Uniklinik. Da hatte ich mir allerdings keinen Kopf mehr drum gemacht, hatte das ganze ja schon mal hinter mir.
Ich denke, eine Klinik mit Kinderärzten reicht vollkommen, auch ohne Neonatologie. Immer vorausgesetzt, der Diabetes ist gut eingestellt.

Offline BabyEntchen

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Antw:Schwangerschafts Diabetes
« Antwort #8 am: 23. April 2012, 06:43:14 »
Hummelchen vielen lieben dank für deinen Erfahrungsbericht.

Tja mein Wunschkrankenhaus hat keine ansässigen Kinderärzte für die Geburtstation. Die arbeiten mit zwei Kliniken zusamen. Deswegen denke ich das ich da nicht entbinden werde. Aber ich werde tort mal einen Termin machen und meine "problematik" besprechen.

Meine Werte steigen nie über 200 nur der bei diesem Zuckerzeug. Wo ich aber von ausgehe das ich das zeug einfach nicht vertrage... bzw. mir einfach zu süß ist.

Auch sind die Ärzte bei denen ich bin, naja ich komme mit denen nicht klar.... Ich werde mal schauen ob ich nicht doch den wechsel zu einem anderen Spezialisten mache...

Bob

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Antw:Schwangerschafts Diabetes
« Antwort #9 am: 23. April 2012, 08:14:50 »
Huhu ihr lieben!!!!
Habe das Thema SS-Diabethes jetzt GsD abgehackt (hoffe das ich jetzt keinen richtigen Diabetes habe, aber man soll ja nicht schwarzmalen, mir gehts ja gut!!!)

Ich hätte damals nieeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeee gedacht das ich das bekomme. Ich habe nicht wirklich zugenommen in der Schwangerschaft.
Meine Zuckerwerte waren am ANfang immer sehr grenzwertig, somit konnten die Diabethologin und ich erstmal alles mit Ernährungsumstellung regulieren.
Leider ab Januar (nach Weihnachten  ::), ich bin ja kein Mönch), wurden die Werte immer schlechter. Da meinte meine Ärztin "wir fangen lieber an zu spritzen!". Aber die werte waren doch immernoch grenzwertig.

Ich brauchte frühs nie spritzen, erst dann zu Mittag und abendbrot. Habe aber trotzdem weiterhin versucht das ganze Thema mit der Ernährung hinzubekommen. (hatte immerzu schiss mich zu spritzen  ::), außerdem hat die Ärztin es nicht für "nötig" gehalten mich zu einer BE-Schulung zu schicken, weil ich das ja schon von selbst so "toll" gemacht habe  >:(, habe sozusagen immer aus dem Bauchgefühl raus gespritzt und immerzu Angst das ich entweder zu wenig oder zu viel spritze  :-X :-\)

Ach ja, irgentwann tut das Blutzuckermessen nicht mehr weh, weil man eh kein gefühl mehr in den Fingerkuppen hat  ;D (habe täglich bis zu acht mal gemessen, damit ich wusste was ich zur Zwischenmahlzeit und zu den Mahklzeiten essen durfte, wollte ja vermeiden das ich spritzen musste)

 

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