Autor Thema: Hauptsache meinen Mädchen geht es gut, kein einfacher Weg  (Gelesen 4366 mal)

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Offline Nina_1985

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Hauptsache meinen Mädchen geht es gut, kein einfacher Weg
« am: 13. Februar 2013, 13:40:18 »
So nun möchte ich mein Erlebtes auch mal aufschreiben um hoffentlich besser mit der Geburt zurecht zu kommen die mich im Schlaf immernoch verfolgt. Es lief alles anders als geplant aber erstmal zurück auf Anfang.

Mein ET war der 3. Februar. Schon die Tage zuvor hatte ich immer das Gefühl dass es losgehen würde. Ich hatte immer mal wieder Wehen und der Bauch war permanent hart. Ich war mir sicher lange kann es nicht mehr dauern. Auch als meine Hebamme nach dem MuMu schaute war er Fingerkuppen durchlässig und GH verkürzt, ich freute mich und dachte mir, toll dann geht die Geburt vielleicht etwas schneller.

Alles war vorbereitet und am 2.Februar hab ich noch mit meiner Maus gesprochen und ihr gesagt dass sie sich gerne auf den Weg machen darf da das we ganz gut passen würde, um dem ganzen noch etwas nachzuhelfen haben Männe und ich uns noch einen schönen Abend gemacht  ;)
Am 2.Februar um 4 Uhr wachte ich dann auf weil ich auf Toilette musste, als ich aufstand merkte ich schon das meine Hose irgendwie nass war. Schnell bin ich auf Toilette gelaufen und als ich da saß kam jede Menge Schleim und auch etwas Blut, zudem lief mir Flüssigkeit das Bein herunter, das konnte nur die Fruchtblase gewesen sein.
Ich bin dann zu meinem Mann und hab ihn geweckt und meinte unsere Maus macht sich auf den Weg  :D Er war die Ruhe selbst und stand dann langsam auf. Ich hab dann meinen Eltern Bescheid gegeben dass sie kommen mussten da ja jemand auf unsere Große aufpassen muss. In der Zeit bin ich dann erstmal Duschen gegangen und hab meine restlichen Sachen gepackt. Als dann um 5 Uhr meine Eltern eintrafen machten wir uns dann auf den Weg ins KH.
Es war 5:30 Uhr als wir im Kreißsaal klingelten, ich war nervös, aber freute mich auch. Im Vorwehen Raum wurde ich erstmal ans CTG angeschlossen und es waren tatsächlich Wehen zu sehen  :D die kamen im 7-8 min Abstand. Super wenn dass so weitergeht kommt dass Kind vielleicht noch am Vormittag.
Die Wehen waren nicht sehr schmerzhaft, ich stellte mir vor, wenn die so bleiben, ist die Geburt sicher kein Problem, das kann man gut aushalten.
Es war gegen 7 uhr und die Wehen ließen wieder etwas nach, die Hebamme meinte dass sich das noch hinziehen könnte und mein Mann ruhig nach Hause fahren könnte, er wird schließlich noch gebraucht für die Geburt. Gesagt getan, er fuhr nach Hause und ich bekam ein Zimmer auf Station. Die nächsten Stunden verbrachte ich damit meine Freundin zu besuchen die auch auf Station lag aber schon ihren Sohn hatte. Wir unterhielten und lange und zwischendrin kamen immer wieder Wehen , die teilweise auch schon etwas unangenehmer wurden.
Um 9 Uhr untersuchte mich die Ärztin, Kind gehts gut, Mumu schlecht zu tasten da er weit hinten lag, sie meinte nur dass es heute vielleicht noch nichts wird mit der Geburt.
Ich ließ mich nicht entmutigen, und motivierte mich selbst.

Offline Nina_1985

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« Antwort #1 am: 13. Februar 2013, 13:41:24 »
Zwischendrin immer wieder CTG Kontrollen, weiterhin Wehen aber nichts weltbewegendes. Ich solle laufen und Treppen steigen um das ganze voran zu bringen. ich rief meinen Mann gegen 13 uhr wieder an dass er kommen sollte, allein wollte ich ungern Treppen Laufen. Er kam und so liefen wir den ganzen Vormittag herum, Wehen waren weiterhin gut zu spüren, doch sobald ich lag ließ es wieder nach.

16 Uhr
Zwölf Stunden waren mittlerweile seit dem Blasensprung vergangen und ich bekam die erste Ration Antibiotika. Der Arzt tastete nach dem Mumu und meinte 1 cm geöffnet  :-[ :'( :'( Ich war enttäuscht und dachte nur dass kann doch nicht sein, seit 12 Stunden machst du hier rum für nichts  :-[.
Der Arzt meinte auch dass er dem ganzen gern auf die Sprünge helfen würde und riet mir zum Einleiten mit Gel. Ich wollte zwar nicht dass die Geburt eingeleitet wird, sah aber ein dass es so ja noch ewig so gehen könnte und stimmte zu. Das Gel war gelegt und kaum 5 Minuten später sprach mein Körper super darauf an und endlich spürte ich was wirkliche Wehen sind, die waren nicht mehr so schön und niedlich wie die am Anfang......
Wieder meinte die Hebamme, es könne noch dauern und ich sollte meinen Mann nach Hause schicken und sie würde sich melden wenn wir ihn brauchten. Zuvor bekam ich noch ein Entspannungsbad, ich hoffte so die Schmerzen besser aushalten zu können, aber dem war nicht so.  Um 19 uhr ging er dann auch und ich lief weiterhin fleißig und ging regelmäßig zu den CTG Kontrollen. Die Wehen wurden von Stunde zu Stunde stärker, ich Veratmete schon ganz gut wollte aber durchhalten und nicht gleich nach einem Schmerzmittel fragen. Um 12 Uhr in der Nacht, ich lag in meinem Zimmer und wälzte mich von einer zu anderen Seite, ich versuchte etwas zu schlafen aber die Wehen machten es mir unmöglich. Alle 3 min überrollte mich die nächste Wehe und ich wusste kaum noch wohin mit mir, ich krallte mich am Bett fest und hoffte nur dass es nicht mehr so lange gehen würde.
Es war 1 Uhr nachts und ich konnte nicht mehr, ich schleppte mich zum Kreißsaal und bat nach Schmerzmittel, ich zitterte am ganzen Körper, mir war kalt, ich war erschöpft und ich sehnte mich nach etwas Schlaf. Die Hebamme war sehr nett und hängte mir eine Infusion an die aber nur bedingt half, sie versuchte mich abzulenken, aber die Schmerzen waren immer noch da.  Dazwischen war ich immer mal wieder auf Toilette, ich hatte Durchfall bekommen und nach jedem Toilettengang waren die Wehen heftiger und regelmäßiger, ich hatte dass Gefühl kaum noch eine Pause dazwischen zu haben. Die Hebamme bat mir an mir eine Spritze zu geben, die sollte mich entspannen und ich sollte versuchen zu schlafen, doch da ich dann nicht mehr aufstehen durfte, kam ich in den Kreißsaal und durfte es mir auf dem Bett gemütlich machen. Die Spritze half, ich fühle mich benebelt aber gut, ich bildete mir ein die Wehen waren nicht mehr so stark, aber das stimmte nicht, zwischen den Wehen bin ich immer mal wieder eingenickt…..Ich hatte die Augen nur noch geschlossen und nahm kaum noch war was um mich herum passierte, es war mir auch egal. Ich war so sehr mit mir und meiner Atmung beschäftigt. Um 5 Uhr riefen wir wieder meinen Mann an dass er kommen sollte, als er dann da war und wieder das Schmerzmittel nachließ, musste sein Hand herhalten. Schöne Wehen waren da zu sehen auf dem CTG, bei jedem mal krallte ich mir seine Hand und versuchte dabei ruhig zu atmen, doch das war schwer, ich war so müde und mir war so kalt, ich hing am Bettgitter und fragte mich immer wieder wann das denn endlich ein Ende nimmt.

Offline Nina_1985

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Antw:Hauptsache meinen Mädchen geht es gut, kein einfacher Weg
« Antwort #2 am: 13. Februar 2013, 13:42:12 »
Als ich das Thema PDA ansprach bekam ich zur Antwort dass die erst ab 3cm MuMu gegeben wird und nicht eher . Ok ich musste weiterhin durchhalten. Mein armer Mann, der konnte sich das Elend kaum mit ansehen, er sah so hilflos aus und konnte so gar nichts tun, ich wollte einfach nur in Ruhe gelassen werden. Bei jeder Wehe liefen mir die Tränen vor Schmerz,  ich krümmte mich und schnappte nach Luft.
Es muss ca, 8 uhr gewesen sein da kam der Arzt und tastete nach dem MuMu, ich muss nicht noch extra dazu sagen dass das sehr unangenehm und schmerzhaft ist, ich dachte der kommt mit seiner Hand aus meinem Mund wieder raus. Das Ergebnis war niederschmetternd…..wir waren gerade mal bei 2 cm angekommen und dass innerhalb von 12 Stunden. Ich schluchzte und verstand die Welt nicht mehr .  Die nächste Schicht kam und ab da kamen die Horror Hebammen ins Spiel.
Die Hebamme sah mich an und meinte nur :“so wird das nichts“, wir machen einen Einlauf. Gesagt getan,  sie bereitete alles vor und rammte den Schlauch rein, unangenehmer gings nichts mehr, sie war so unfreundlich aber in dem Moment war es mir egal. Mein Schamgefühl hatte ich irgendwo vor dem Krankenhaus abgelegt. So viele hatten schon Finger in mir drin und im OP Hemd sah man eh alles, aber was solls. Sie meinte ich solle es anhalten und dann auf Toilette gehen. Sie verschwand und ich angelte mich auf Toilette, wie erwartet kam nichts, ich hatte mich ja auch davor schon so oft entleert.  Wieder in meinem Bett angekommen, hörte ich permanent schreie im Nachbar Kreißsaal, es kam mir vor wie am Fließband. Kaum war die eine fertig kam auch schon die nächste. Ich fragte mich wann ich wohl dran wäre……
Immer noch permanent Wehen, alle 2 Minuten , ich veratmete und veratmete, wie lange hält ein Körper sowas aus. Die nächste Hebamme kommt, wieder sehr unfreundlich, kein aufmunterndes Wort, kein netter Blick, alles eisekalt, kein Mitgefühl, nichts. Sie war immerzu am meckern, worüber hab ich nicht verstanden.  Sie meinte dann irgendwann, das es so nicht klappen wird mit dem Kinder kriegen und wenn es nicht weitergeht ein Kaiserschnitt gemacht werden muss, dann ging sie einfach so weg und ließ uns mit diesem Satz stehen.
Ich war nur noch am weinen, jetzt konnte mein Mann auch nicht mehr und weinte mit mir, er kam sich so hilflos vor und ich mich so im Stich gelassen von den Hebammen.
Es war ca 11 uhr am Vormittag, es sind mittlerweile über 30 Stunden vergangen nach dem Blasensprung.  Irgendeiner kam und erklärte mir dass ich doch eine PDA haben könne und ich dann an den Wehentropf kommen sollte, jedoch wenn sich dann immer noch nichts tat ich einen Kaiserschnitt bekommen würde, da unsere Maus heute noch auf die Welt kommen muss, zu lange ist der Blasensprung schon her.
Ich konnte nicht mehr und ich wollte auch nicht mehr, ich überlegte kurz und dachte nur, noch mehr schmerzen hälst du beim besten Willen nicht aus. Ich bekam kaum noch die Augen auf, mein Gesicht blass und voller Tränen und Angst. Ich zitterte immerzu und hing immer noch am Bettgitter und veratmete die Mega Wehen ganz ohne Schmerzmittel, die kaum zum aushalten waren.
So entschied ich mich dem ganzen ein Ende zu bereiten und erklärte dass ich einen Kaiserschnitt möchte. Sie versuchten es mir alle auszureden, doch ich hörte schon gar nichts mehr, ich wollte nur von den Schmerzen loskommen und endlich mein Kind bei mir haben. Nach langem hin und her stimmten sie meinem Kaiserschnitt zu und ich war erleichtert dem ganzen bald ein Ende zu setzen, doch ich wusste  nicht was noch auf mich wartete….Die Ärztin eine blöde eingebildete Kuh (sorry)

Offline Nina_1985

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« Antwort #3 am: 13. Februar 2013, 13:42:51 »
fand es wohl gar nicht toll dass ich gegen ihren willen einen Kaiserschnitt haben wollte und hat sich allen ernstes 30 min an mein Bett gesetzt und mir die Komplikationen von dem Eingriff erklärt und dabei auch nichts ausgelassen, vom Hämatom bis zum Tod war alles dabei. Ich dachte nur du blöde Kuh mach bloß dass du Land gewinnst, sei froh dass ich so geschwächt bin sonst hätt ich dir was erzählt. Ob nun ein geplanter oder ungeplanter Kaiserschnitt, die Komplikationen sind die gleichen.
So ließ ich sie erzählen und war froh als sie endlich fertig war. Keiner wusste mehr was er machen sollte, anscheinend hat die Information nicht jeden erreicht, so musste ich alle erneut aufklären und die Hebammen waren genervt. Der Arzt sagte um 12 Uhr können wir den Eingriff machen. Ab dem Zeitpunkt wurde ich links liegen gelassen. Ich kam mir vor wie 2. Wahl, alle anderen waren in dem Moment wichtiger. Keiner interessierte sich mehr für mich oder meine Wehen, die ja deshalb nicht weniger wurden. Irgendwann kam dann wieder jemand und meinte sie muss mir jetzt einen Katheter legen. Ich dachte nur oh nein, kann die das nicht machen wenn die Spinale sitzt. Aber natürlich geht das nicht, sie wollte mich sicher nochmal schön quälen zum Abschluss…..Ich also wieder schön die Beine breit gemacht und wieder in mir rumstochern lassen, ich hab es aufgegeben noch irgendwas dazu zu sagen, was kann denn noch schlimmer werden als bis hierher, bald hab ich es doch geschafft.
Endlich wurde ich in den OP Saal gebracht. Das Anästhesie Team war sehr nett, sie warteten alle bis ich eine Wehen Pause hatte und fingen dann mit der Spinale an. Sie erklärten mir erst die Stelle zu betäuben und dass es etwas brennen könnte. Es brannte kurz war aber nicht schlimm. Danach kam das Medikament. Ich wurde gefragt wo ich es spürte, ich sagte rechts, wieder wurde etwas nachgespritzt, wieder merkte ich es nur rechts, beim dritten mal fühlte ich wie meine Beine taub wurden und alles ganz warm war.
Ab da konnte ich mich nicht mehr bewegen und sie halfen mir mich hinzulegen. Ich lag da und mein Mann war an meinem Kopf. Auf einmal fühlte ich mich überhaupt nicht mehr wohl. Ich sah nur noch verschwommen und ich hörte nur noch schlecht, ich atmete ganz schnell und hatte Panik, ich wusste nicht was mit mir passierte. Ich sagte nur noch dass es mir nicht gut geht und schloss ab da die Augen. Die Ärzte fragten mich immer wieder irgendwas doch ich war kaum im Stande zu antworten. Mein persönlicher Horrortrip begann…
Ich atmete schnell, voller Panik und Angst. Irgendwann hörte ich einen Schrei und mir wurde mein kleines Mädchen hingehalten. Ich sah sie nur flüchtig, nahm sie kaum wahr, meine Arme waren schwer und ich konnte sie nicht berühren. Ich weinte immerzu und konnte mich schwer beruhigen, mir wurde immer wieder gesagt dass ich versuchen soll ruhig zu atmen, aber ich konnte nicht.
Das nächste an was ich mich erinnere war dass ich im Kreißsaal auf meinem Bett lag und gegenüber lag mein Mann mit unserer Pauline im Arm. Ich war am EKG angeschlossen und ständig piepste das Gerät. Erst später verstand ich dass es Alarm schlug die ganze Zeit. Mein Puls war bei 50 und dann im nächsten Moment bei über 100. Ich war sehr unruhig mein Kopf immer in Bewegung. Jedesmal wenn jemand nach der OP naht sehen wollte wehrte ich mich mit Händen und Füßen. Ich weinte immer mehr und atmete immer schneller. Ich verstand nicht wieso. Doch es müssen wohl die Nachwehen gewesen sein. Ich hatte wohl Horrorschmerzen deshalb schlug das EKG gerät so aus und keinen kümmerte es. Es sah wirklich keiner nach mir. Ich sah meinen Mann hilfesuchend an doch er konnte nichts machen, ich sah den Schock in seinen Augen. Ich hatte Angst und glaubte bald den Tag nicht mehr zu überleben.  Ich durfte wohl kein Schmerzmittel haben da mein Kreißlauf so im Keller war.

Offline Nina_1985

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Antw:Hauptsache meinen Mädchen geht es gut, kein einfacher Weg
« Antwort #4 am: 13. Februar 2013, 13:43:24 »
Nach 3 Stunden jämmerlichen dahin vegetieren kam wieder die Hebamme herein, ich war inzwischen wieder halb bei Bewusstsein. Sie wollte dass ich mein Becken anhob da sie eine frische Unterlage hinlegen wollte. Doch ich spürte meine Beine kaum, das ich auch versucht habe ihr zu erklären. Ihr war es herzlich egal, sie sagte grob dass ich gefälligst mein Becken anheben soll, unter Tränen tat ich es dann auch, ich hatte Schmerzen ich hatte Angst und ich hatte das Gefühl wie Vieh behandelt zu werden. Kaum ein paar Minuten später kamen die Schwestern  von der Station und brachten mich zurück in mein Zimmer. Es war mittlerweile 17 Uhr und ich fragte mich wieso ich immer noch so starke Schmerzen hatte, dass Kind war ja geboren…..
Ich ließ mir erklären dass ich ein Wehentropf dran hatte damit sich die Gebärmutter  zusammen zieht und der soll wohl die ganze Nacht laufen. Das Spielchen sah ich mir nicht lange an, ich hatte seit 2 Tagen nicht mehr geschlafen und sah nicht ein die ganze Nacht wieder vor mich hin zu Wehen, also machte ich kurzen Prozess und erklärte dass sie das Ding sofort ausmachen sollten. Dazwischen kam dann noch der Satz dass ich verbluten könnte bis morgen, doch ich hörte schon nicht mehr zu.  Ich wollte dass alles nicht mehr hören. Kaum war die Infusion ab ging es mir endlich etwas besser und ich konnte mich entspannen. Dies war auch der Moment an dem ich endlich unsere Tochter richtig sah, sie war so klein und hatte ganz viele dunkle Haare. Sie hatte auch gleich die Augen auf und sah mich an, ich freute mich über mein kleines Mädchen.
Vergessen war der Schmerz und die Angst zwar nicht aber einen kurzen Moment konnte ich alles beiseite schieben und mich nur noch über unser kleines Wunder freuen.
Leider konnte mein Mann nicht mehr bei uns bleiben, da meine Eltern nicht mehr auf unsere Große aufpassen konnten und darauf bestanden dass er nach Hause kommen sollte. Alles erklären brachte nichts, er wollte bei mir bleiben aber es ging leider nicht. Um 18 Uhr ging er und 30 min später musste ich meine kleine Maus abgeben da ich mich nicht hätte allein um sie kümmern können.

Pauline geboren am 3. Februar
3760 g schwer
50 cm
35,5 cm Kopfumfang

An dieser Stelle möchte ich mich bei meinem Mann bedanken der die ganze Zeit an meiner Seite stand und mich in diesen schwierigen Stunden begleitet hat.  Ich bin froh das ganze überstanden zu haben und hoffe nie wieder so etwas erleben zu müssen. Jetzt genießen wir in aller Ruhe unser Glück zu viert und hoffen darauf schnell die Geburt verarbeiten zu können und nach vorne zu schauen.
Alles Liebe
Eure Nina

Offline Tinajojo

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  • Ganz komplett sind wir noch nicht....
Antw:Hauptsache meinen Mädchen geht es gut, kein einfacher Weg
« Antwort #5 am: 13. Februar 2013, 14:38:35 »
Oh Nina...bin gerade ziemlich sprachlos und entsetzt von dem was du hier schreibst.
Das ist wirklich unfassbar!!!

Umsomehr freut es mich, dass es dir und Pauline jetzt gut geht!
Ich hoffe sehr, das dir das aufschreiben hier so hilft wie du es dir erhoffst und das du ganz schnell mit dem Thema abschließen kannst!!

Fühl dich mal fest umarmt!

Offline Mela

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  • Anna Marie & Paul Silas an der Hand <3
Antw:Hauptsache meinen Mädchen geht es gut, kein einfacher Weg
« Antwort #6 am: 13. Februar 2013, 16:34:36 »
Oh Nina, ich weiß gar nicht recht, was ich schreiben soll. Mir kamen die Tränen, als ich mir vorgestellt habe, wie es dir gegangen sein muss.  :'(
Zum Glück geht es Pauline gut und du hast diese Tortur überstanden. s-hug s-hug s-hug
Hoffentlich kannst du das alles ganz bald hinter dir lassen und träumst nicht mehr davon.  :-\

Offline ninakalu

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  • Der Mensch plant und das Schicksal lacht darüber!!
Antw:Hauptsache meinen Mädchen geht es gut, kein einfacher Weg
« Antwort #7 am: 13. Februar 2013, 21:22:54 »
Ich sitze hier und schüttel mit dem Kopf wer einer schwangeren die normal ihr kind zur welt bringen will sowas antun kann!!

Aber glückwunsch zur kleinen pauline!! schöner Name und eine wunderschäöne kennelernzeit!!

Offline Elliot

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  • Alle guten Dinge sind 3!
Antw:Hauptsache meinen Mädchen geht es gut, kein einfacher Weg
« Antwort #8 am: 14. Februar 2013, 11:43:49 »
 s-hug
Unfassbar :(
Es tut mir sehr leid, dass du so leiden musstest und hoffe, ihr könnt dafür jetzt endlich eure Zeit genießen und diese blöde Geburt sicher nicht vergessen, aber etwas in den Hintergrund rücken lassen.


Offline Golden Candy

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  • Unser Wunschkind wurde geboren
Antw:Hauptsache meinen Mädchen geht es gut, kein einfacher Weg
« Antwort #9 am: 15. Februar 2013, 11:03:03 »
Toller Bericht, danke dafür  :)

 

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